[Blogtour] Das Tal von Krystyna Kuhn – Teil 1

11. Dezember 2013 | 15:40 | Mitgemacht, Nachgefragt

Ich habe zwar noch nicht alle Bände gelesen, doch bisher konnte Krystyna Kuhn mich auf jeden Fall mit ihrer mysteriösen Serie Das Tal begeistern. Deshalb freue ich mich sehr, dass die große Blogtour zum Finale der Reihe heute (und morgen) auf meinem Blog halt macht. Zu diesem Anlass habe ich die Autorin um ein Interview gebeten und heute präsentiere ich euch den ersten Teil ihrer kurzen, aber interessanten Antworten. An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an Frau Kuhn für die Beantwortung der vielen Fragen.

Mit dem achten Band ist die Tal-Serie nun zu Ende. Wie fühlt sich das an?
Wie kurz unter dem Gipfel, nur es geht nicht weiter.

Planen Sie schon einen weiteren neuen Roman oder gar eine neue Serie? Wenn ja, können Sie uns schon etwas darüber verraten?
Ich plane, aber verraten kann ich noch nichts – nur … es wird wieder eine Serie.

Wie planen sie Ihre Romane überhaupt? Wie recherchieren Sie für Ihre Bücher?
Am wichtigsten sind die Charaktere. Ich muss ein Bild von Ihnen im Kopf haben, ein Gefühl für sie entwickeln, ihre Konflikte verstehen und ihre Sprache sprechen.
Ansonsten bin ich im Internet unterwegs, beobachte Menschen, Orte, Situationen. Ich lese viel … denke viel … frage viel. Als Autor ist man immer online, eine Art XXL-Gigabyte-Speicherkarte.

Woher nehmen Sie im Allgemeinen die Inspiration zu Ihren verschiedenen Büchern?
Mich inspirieren die ungelösten Fragen der Menschheit – wenn ich keine Antworten zu Fragen habe, muss ich schreiben.

Hatten Sie jemals Zweifel daran, eines Ihrer Bücher zu Ende zu schreiben bzw. waren während des Schreibens nicht mehr überzeugt von der ursprünglichen Idee?
Manchmal überkommt mich Panik: Wo geht der Weg entlang? Wie komme ich zum Ziel?

Bislang haben Sie vor allem Thriller geschrieben. Können Sie sich vorstellen einmal ein völlig anderes Genreauszuprobieren?
Oh ja – ich würde gerne einmal etwas Lustiges, Sarkastisches schreiben. Galgenhumor ist für mich eine der wichtigsten Überlebensstrategien.

Wenn Sie die Chance hätten mit einem anderen Autor ein Buch zu schreiben, wer wäre es und warum?
Super Frage: Kevin Brooks, Nick Hornby, Wladimir Kaminer, dem Physiker Harald Lesch und … Astrid Lindgren.

War es schon immer Ihr Traum Schriftstellerin zu werden? Oder hat sich das eher zufällig so ergeben?
Nichts ist Zufall. Nichts ist geplant. Die Verbindung dazwischen heißt Intuition. Bücher und Geschichten sind für mich geistige Grundnahrungsmittel. Ich kann ohne Bücher nicht leben.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf? Was gefällt Ihnen nicht so sehr?
Freiheit. Die Fluchtmöglichkeiten. Das Mysterium des Schreibens. Dazu brauche ich die Isolation und hasse sie gleichzeitig.

Gibt es einen Roman unter Ihren eigenen, den sie besonders mögen oder mit dem Sie rückblickend eher unzufrieden sind? Wenn ja, welche und warum?
Ich liebe den ersten Krimi für Erwachsene: Fische können schweigen. Das erste Jugendbuch: Schneewittchenfalle. Weil ich damals noch unwissend, intuitiv und naiv war. Noch einmal würde ich schreiben wollen: Das Tal. Das Spiel. Weil ich jetzt mehr weiß, als am Anfang.

Welche Szene fiel Ihnen beim Schreiben bisher am schwersten? Oder am leichtesten?
Am leichtesten fällt mir immer das Ende. Das schwerste ist das erste Kapitel.




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