Jun  22

[Ich lese ...] Between the Lines – Wilde Gefühle

22. Juni 2016 | 23:55 | Angefangen

Nach langer Zeit gibt es nun mal wieder einen Beitrag über das Buch, das ich gerade lese, auch wenn ich es, genau genommen, inzwischen schon beendet habe, aber wir wollen ja hier jetzt nicht kleinlich sein. So oder so brauche ich gerade einfach ein Ventil für meine Frustration über Between the Lines von Tammara Webber und werde dabei wahrscheinlich nicht ganz auf Spoiler verzichten können. Betrachtet euch daher als gewarnt.

Im Großen und Ganzen finde ich das Buch alles andere als furchtbar, vermutlich waren meine Erwartungen nur viel zu hoch, denn natürlich habe ich etwas erwartet, das zumindest ansatzweise mit Einfach.Liebe. mithalten kann, was definitiv nicht der Fall ist. Statt Tiefgründigkeit bekommt man Oberflächlichkeit und anstelle eines liebenswerten Helden einen Protagonisten zum Hassen, aus dessen Perspektive der halbe Roman besteht.

Reid ist – und da wird mir sicher niemand widersprechen – ein verwöhntes, selbstsüchtiges, arrogantes Arschloch ohne eine einzige positive Charaktereigenschaft, dessen einziger Vorzug in seinem guten Aussehen besteht. In diesem Punkt gibt es auch keinen Diskussionsspielraum, er ist keine missverstandene Persönlichkeit, deren Verhalten stets fehlinterpretiert wird, denn dank besagter Perspektive weiß man aus erster Hand, wie er tickt und vor allem, wie er über Frauen denkt. Er ist es gewohnt, dass die Frauen sich ihm an den Hals werfen und nutzt es schamlos aus, dass so viele Mädchen/Frauen ihm, dem attraktiven Schauspieler, sofort verfallen. Doch ein zweites Mal gibt es bei ihm nicht und nach dem Sex sollen die Damen nach Möglichkeit sofort verschwinden, nicht einmal eine Dusche ist ihnen vergönnt.

Abwechslung bietet die Tatsache, dass Reid sich die ganze Zeit über treu bleibt und nicht zu den typischen „Bad Boys“ zählt, die auf einmal richtig anständig werden, nachdem sie die Richtige getroffen haben. Das macht ihn nur leider nicht sympathischer. Er will Emma. Punkt. Dabei soll ihm gefälligst niemand in die Quere kommen. Doch nicht etwa, weil er etwas für sie empfindet, nein, er will sie einfach nur für sich haben, sie soll ihm Vergnügen bereiten und er versucht alles um sie ins Bett zu kriegen. Am Set lässt er seinen ganzen Charme spielen, aber solange er von Emma (noch) nicht bekommt, was er will – sie also noch nicht „reif“ ist – holt er es sich bei anderen Frauen, genug Freiwillige gibt es ja. Dabei achtet er natürlich penibel darauf, dass nichts von an die Öffentlichkeit gelangt. Die Tür zum Schlafgemach wird von einem Bodyguard bewacht, der allen in Frage kommenden Damen all ihre persönlichen Gegenstände abnimmt, sonst könnte am Ende ja ein kompromittierendes Photo entstehen, das seine Pläne in Bezug auf Emma zunichte macht.

Doch es kommt noch besser: Während er munter andere Frauen flachlegt, ohne schlechtes Gewissen, wird er rasend eifersüchtig als er erfährt, dass Emma fast jeden Morgen mit Graham joggen geht. So eine Unverschämtheit aber auch! Wie kann sie nur? Um dem ganzen die Krone aufzusetzen unterstellt er ihr mehr oder weniger sogar noch ihn mit Graham zu betrügen, nur weil irgendein Klatschblatt dieses Gerücht verbreitet. Und wir wissen ja, dass immer alles stimmt, was in solchen Magazinen steht, nicht?

Unglücklicherweise, und das ist das Schlimmste, bemerkt Emma offenbar nichts von alledem und hofft tatsächlich, dass Reid mehr für sie empfindet und unterdrückt ständig ihre berechtigten Zweifel. Dabei ist sie eigentlich nicht dumm und findet es schon irgendwie merkwürdig, dass sie und Reid seiner Meinung nach scheinbar keine Beziehung haben, solange sie nicht miteinander schlafen. Mehr als einmal fragt man sich, was sie eigentlich an Reid findet und warum sie ihre Zeit mit ihm verschwendet. Manchmal kommt es einem so vor als wäre sie nur mit ihm zusammen, weil ER es so will.

Und das, obwohl es doch einen so viel besseren, liebenswerteren Mann gibt, der wirklich etwas für sie empfindet. Was er, zumindest nach Ansicht des Lesers, auch recht deutlich zum Ausdruck gebracht hat. Ja, Graham ist etwas undurchsichtig und ja, er ist nach dem Kuss verschwunden, aber dafür gibt es eine Erklärung. Viel weniger einleuchtend ist, dass Emma kurze Zeit später plötzlich mit Reid rumknutscht, was am nächsten Tag in allen Zeitungen steht und somit auch Graham mehr als bewusst ist.

Das Problem an der Sache: Einerseits geht sie automatisch davon aus, dass Graham mit Brooke zusammen ist, nur weil sie ihn aus ihrem Zimmer hat kommen sehen. Denn obwohl auch sie eigentlich nur mit Graham befreundet ist, ist es selbstverständlich unvorstellbar, dass das bei Brooke auch der Fall sein könnte. Und warum fragen? Das wäre ja zu einfach! Andererseits deutet sie es als Zeichen seines Desinteresses, dass er „nicht um sie kämpft“, was ich persönlich ziemlich unfair finde, zumal sie selbst erkennt, was für ein Bild sich nach seiner Rückkehr für ihn ergeben muss. Alles deutet darauf hin, dass Emma und Reid, der es nicht versäumt sein Revier zu markieren, nun ein Paar sind und sie sendet auch keinerlei gegenteilige Signale. Wie kann sie da von ihm erwarten um sie zu kämpfen? Nicht zu vergessen, dass sie weiterhin davon ausgeht, dass er schon vergeben ist.

Irgendwann kommt natürlich der Moment, in dem sie erkennt, was für ein Mensch Reid wirklich ist, allerdings nicht ohne fremde Hilfe und erst sehr spät. Das Ende stimmt einen etwas milder und Graham wird in meinem Fall dafür sorgen, dass ich vermutlich auch zur Fortsetzung greifen werde. Wie gesagt, das Buch ist nicht so schlecht, dass man jedem davon abraten würde, immerhin bekommt man kurzweilige Unterhaltung geboten. Von Tammara Webber hatte ich nur eben etwas Besseres erwartet.

Apr  08

[Ich lese ...] Thoughtless

08. April 2015 | 15:18 | Angefangen

Beiträge darüber, was ich im Moment lese, schreibe ich ja eigentlich nur noch selten bis gar nicht, aber das Buch, das ich aktuell lese, beschäftigt bzw. regt mich so sehr auf, dass ich meinem Ärger jetzt mal Luft machen muss. Zwei Dinge aber vorweg: Zum einen könnte dieser Beitrag Spoiler enthalten – also Lesen auf eigene Gefahr – und zum anderen finde ich das Buch trotz meiner gleich folgenden Kritik nicht unterirdisch schlecht. Immerhin bin ich ja von der Handlung so sehr gefesselt, dass ich weiterlesen möchte und würde es bisher vielelicht mit 3 Sternen bewerten.

Ich lese gerade Thoughtless von S.C. Stephens und neben vielen positiven Aspekten gibt es leider auch so einige, die mir sauer aufstoßen.

  1. Normalerweise finde ich es eher charmant, wenn die Protagonistin nicht ganz so selbstbewusst ist und sich nicht für die schönste Frau auf diesem Planeten hält, aber bei Kiera geht es mir unglaublich auf die Nerven, weil sie sich dabei selbst in extreme Widersprüche verstrickt! Selbst einer Jessica Alba fällt auf die Frage nach den persönlichen Problemzonen etwas ein, aber außer angeblich zu großen Augen, manchmal widerspenstigen Haare, die sie allerdings durchaus zu bändigen weiß und einer sportlichen Figur - hier ist schon fraglich, ob das etwas schlechtes ist - fällt ihr offenbar nichts negatives ein. Ihrer Ansicht nach ist ihre Schwester ja so viel schöner, sagt aber gleichzeitig, dass sie sich bis auf Haar- sowie Augenfarbe und der Tatsache, dass ihre Schwester etwas kurviger ist, äußerlich überhaupt nicht unterscheiden. Wie soll man so etwas Ernst nehmen?

    Schlimmer noch, sie beschreibt sich in einer Szene selbst - tolle Haare, ausdrucksstarke Augen und eine sehr schlanke Figur - und bezeichnet das als absolutes Mittelmaß eben! O.O Hallo? Geht's noch? Im Umkehrschluss würde das ja dann fast bedeuten, dass alle Frauen, die nicht wenigstens tolle Haare haben und gertenschlank sind, im Grunde hässlich wären. Was natürlich nicht der Fall ist! Wenn man so etwas liest, braucht man sich ja nicht mehr wundern, dass so viele junge Mädchen Minderwertigkeitskomplexe oder gar Essstörungen entwickeln.

    Nicht jeder hat ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und das ist auch völlig in Ordnung. Wenn man wirklich mit der eigenen Figur unzufrieden ist, was sehr vielen Frauen so geht, beschreibt man sich aber garantiert nicht als gertenschlank und athletisch, sondern in Kieras Fall als zu dünn, zu knochig, zu wenig hiervon, zu wenig davon, usw. Wenn man hingegen beim Blick in den Spiegel feststellt, dass man eine tolle Figur und etliche andere Vorzüge hat, betrachtet man sich bestimmt nicht als hässliches, unscheinbares Entlein. >.<

  2. Kiera ist unfassbar unselbstständig und scheint kein einziges Hobby zu haben! Zu Beginn dreht sich ihr ganze Universum nur um ihren Freund Denny, er muss sie überall hinbringen und sie tut nichts, ohne ihn vorher um Erlaubnis zu fragen. Ich finde es überhaupt nicht schlimm, dass sie die Uni wechselt um mit ihrem Freund zusammenwohnen zu können. Aber dass sie dann fast in eine Depression verfällt, nur weil ihr Freund 1-2 Monate in einer anderen Stadt arbeitet und deshalb nicht weiß, was sie mit sich und ihrer Zeit nur ohne ihn anfangen soll, ist einfach lächerlich! Jeder Mensch hat doch wohl irgendwelche Interessen, aber sie lungert nur zu Hause herum - nichts gegen Stubenhocker, ich bin ja selbst häufig einer, aber ich liege nicht den ganzen Tag im Bett, sondern lese, schreibe, höre Musik oder tue irgendetwas anderes - und zerfließt in ihrem Selbstmitleid, wenn sie nicht zur Arbeit muss. Ihr Alltag besteht, abseits von der Arbeit und später der Uni, scheinbar nur aus auf der Couch liegen und fernsehen oder schlafen. Das ist mir unbegreiflich! Oder sie sitzt den ganzen Tag vor dem Telefon um nur keinen Anruf von Denny zu verpassen. Und es ist natürlich eine Todsünde, wenn er sie nicht mindestens täglich anruft und stundenlang mit ihr telefoniert.

  3. Generell finde ich die ganze Beziehung zwischen Denny und Kiera irgendwie ungesund. Ich bin ja durchaus dafür, dass man auch in einer Beziehung seine persönlichen, hier beruflichen Träume verwirklichen sollte, aber wenn man zusammen lebt, sollte man vor wichtigen Entscheidungen vielleicht mal miteinander reden! Er nimmt einfach einen 4000 km (oder so) entfernten Job an ohne vorher mit ihr darüber zu sprechen. Sie rastet aus und macht sofort Schluss, als er ihr davon erzählt. Er schmeißt den Job seiner Träume sofort wieder hin und fliegt zu ihr zurück, statt vorher mit ihr zu sprechen. Was zur Hölle soll das? Muss man gleich so überreagieren? Wenn die Firma so sehr an Denny interessiert war, dass sie ihm nach einem Praktikum sofort eine leitende Position geben wollten, hätte er doch wohl mal 2 Tage frei nehmen können um mit seiner Freundin zu reden. Hätten sie in Ruhe miteinander gesprochen, hätte sich das garantiert anders lösen lassen. Kiera tat ihre Überreaktion ja selbst leid, nachdem sie sich beruhigt hatte, was musste er ihr das am Telefon aber auch so vor den Latz knallen? Zumal er zusätzlich noch wie selbstverständlich davon ausgegangen ist, dass sie dann nach dem Studium nachkommen würde. Den Job hätte er nach dem Gespräch immer noch hinschmeißen können, aber nein, so , ohne Chance es rückgängig zu machen, war das natürlich viel logischer.

  4. Das perfekte Wort um Kiera zu beschreiben ist wohl Heuchlerin. Einerseits gibt sie sich total prüde, wird sofort rot, wenn auch nur ansatzweise von Sex die Rede ist und würde Denny sogar bitten sich umzudrehen, während sie sich anzieht, obwohl er sie schon öfter nackt gesehen hat. Während seiner Abwesenheit „freundet“ sie sich mit Kellan an, sie halten ständig Händchen, umarmen sich und liegen eng umschlungen zusammen auf der Couch. Aber da ist ja nichts dabei, richtig? Alles ganz unschuldig. Das würde Denny bestimmt überhaupt nicht stören, nein, gar nicht.

    Andererseits hat sie dann hinter Dennys Rücken heißen Sex mit Kellan und offenbar kein Problem, danach so zu tun als wäre nichts gewesen. Den Sex kann man ihr vielleicht nicht vorwerfen, Denny und sie waren da gerade kurzzeitig getrennt, aber man muss schon sehr abgebrüht sein um sich so zu verhalten. Und es bleibt ja nicht bei diesem einen Mal. Nein, sie haben ein zweites Mal leidenschaflichten Sex, während Denny nur ein paar Meter entfernt ist und auf Kiera wartet. Was macht sie? Richtig! Sie tut wieder so als wäre nie etwas gewesen, sie will den armen Denny ja nicht verletzen. Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß. Das machen brave, unschuldige Mädchen doch immer so.

    Sie lebt also weiter munter in ihrer Beziehung mit Denny und reibt es Kellan permanent unter die Nase. Er muss zusehen, wie sie sich küssen und zuhören, wie sie in seinem Haus miteinander schlafen. Aber wehe, Kellan wendet seine Aufmerksamkeit wieder anderen Frauen zu. Das kann sie natürlich überhaupt nicht ertragen, flippt völlig aus und tut so, als wäre er der Arsch, obwohl sie die ganze Zeit über genau das gleiche getan hat.

  5. Wie blind kann man seinen eigenen Gefühlen über eigentlich sein? Sie redet die ganze Zeit davon, dass sie Denny liebt, ist aber eigentlich nur noch aus Schuldgefühlen mit ihm zusammen. Denny zeigt sie oft die kalte Schulter, schläft kaum noch mit ihm und vermisst weder das noch ihn besonders. Im Gegensatz dazu, muss sie ununterbrochen an Kellan denken. Kann ihren Blick nicht von ihm lösen. Schafft es kaum ihn nicht zu berühren. Vermisst ihn in jedem Moment, in dem sie nicht zusammen sind. Will ihn so sehr, dass es fast schon weh tut. Und denkt inzwischen selbst beim Sex mit Denny nur an Kellan. Und was sagt ihr das? Natürlich nichts. Nein, das stimmt nicht, das alles sagt ihr, dass sie Denny liebt. *Kopf schüttel*

    Es ist so offensichtlich, dass sie längst in Kellan verliebt ist, das es mehr als absurd ist, dass sie das selbst nicht kapiert. Ich verstehe ja, dass sie Denny nicht verletzen will und Schuldgefühle hat, weil er ihretwegen seinen Traumjob abgegeben hat. Aber der wahre Grund für ihre Entscheidung ist gar nicht, dass sie ihn liebt, sondern dass sie Angst vor seiner Reaktion hat und nicht will, dass er sie mit anderen Augen sieht. Irgendwann wird die Wahrheit herauskommen und ich persönlich fände es weniger erniedrigend, wenn sie nach dem ersten Ausrutscher Schluss oder zumindest reinen Tisch gemacht hätte, als hinterher zu erfahren, dass sie es mehr als einmal hinter seinem Rücken mit Kellan getrieben hat, längst in ihn verliebt ist und selbst beim Sex nur an ihn gedacht hat.

  6. Noch ein letztes Wort zum Schreibstil: Man hätte die über 600 Seiten bestimmt gut auf 400-450 Seiten kürzen können. Abgesehen von dem ewigen Hin und Her habe ich nach dem gefühlten 1000. Mal aufgehört zu zählen wie oft Kiera, Denny oder Kellan die Stirn runzeln. Mindestens 100 Mal sind es garantiert gewesen und ich habe erst 2/3 des Buches gelesen. Kennt die Autorin denn keine anderen Gesichtsausdrücke?

Mai  18

[Ich lese ...] Arthur und die Stadt ohne Namen

18. Mai 2011 | 19:11 | Angefangen

(Zu) Lange habe ich mich davor gedrückt, dieses – schon allein rein optisch wunderschöne – Buch zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass diese tolle Serie zu Ende geht. Aber nun halte auch ich es nicht mehr länger aus und wage mich an das Buch um endlich zu erfahren, wie es mit Arthur und Larissa weiter geht und ob sie ihre Eltern finden bzw. retten können. Außerdem müssen ja auch die Vergessenen Bücher weiterhin davor bewahrt werden in die falschen Hände zu geraten. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und freue mich darauf das Buch nachher zu beginnen!

Mrz  23

[Ich lese ...] Flüsterndes Gold

23. März 2011 | 00:16 | Angefangen

Ich habe das Buch vorhin erst angefangen, bin inzwischen aber schon bei über der Hälfte angelangt. Das Buch gefällt mir also bisher ganz gut. Die Autorin baut gekonnt Spannung auf und ich will unbedingt erfahren, was es mit Zara, Nick und den eigenartigen Ereignissen auf sich hat. Im Moment kann ich mir vieles noch nicht erklären, habe aber die ein oder andere Vermutung. Ich hoffe natürlich auch, dass die Autorin das auch noch auflöst, zumindest zum Teil, denn immerhin handelt es sich auch bei diesem Buch um den Auftakt zu einer Trilogie. Dennoch erwarte ich schon Antworten zu erhalten, nicht so wie z.B. bei Engelsnacht.

Mrz  11

[Ich lese ...] Die Rose von Arabien

11. März 2011 | 13:33 | Angefangen

Gestern habe ich mit diesem Buch angefangen und bin bisher eher geteilter Meinung. Die Informationen über die Kultur bzw. die kulturellen Unterstände sind durchaus interessant. Leider kann ich mit den beiden Hauptfiguren wenig anfangen. Er ist ein ziemlich arroganter Macho, sie ist total naiv und verhält sich total absurd. Aber na ja, vielleicht wird’s ja noch besser. Schlecht kann man es auch nicht nennen. Ich hoffe aber sehr, dass es nicht weiter auf die Religion eingeht, denn damit kann ich als überzeugte Atheistin wenig anfangen.

Besonders bescheuert, anders kann man es eigentlich gar nicht ausdrücken, fand ich allerdings die Erklärung dafür, warum Frauen auch in der Wüste und bei größter Hitze schwarz tragen müssen. Dies müssen sie tun, damit sie auch in der Wüste aus großer Entfernung zu erkennen sind, sodass die Männer gleich wissen, dass sie sich fern halten müssen, damit sie nicht in Versuchung geraten!? Wenn das nicht der Phantasie der Autorin entstammt, sondern der Wahrheit entspricht, ist es das Dümmste, was ich je in meinem Leben gehört bzw. gelesen habe. Einziger Lichtblick: Finjas Gedanken dazu – die Männer dort müssen dann ja wilde Bestien sein, die sich überhaupt nicht uner Kontrolle haben. Anders kann ich mir das auch nicht erklären …

Jan  14

[Ich lese ...] Die Tribute von Panem – Flammender Zorn

14. Januar 2011 | 22:41 | Angefangen

Eigentlich lese ich im Moment noch ein anderes Buch, aber das muss wohl oder übel jetzt erst einmal warten, denn die Buchpost, die ich heute erhalten habe, duldet keinen Aufschub: Die Tribute von Panem – Flammender Zorn.

Lange mussten wir auf den letzten Teil dieser vielversprechenden Trilogie warten und nun will auch ich wissen, wie es mit Katniss und Peeta ausgeht. Ich hoffe ja nach wie vor, dass die Beiden zusammen kommen. Die Rezensionen zu Mockingjay waren ja recht durchwachsen, also bin ich gespannt, ob mich die Autorin wieder genauso überzeugen kann, wie mit den ersten beiden Bänden.

Dez  03

[Ich lese ...] Ich schreib dir morgen wieder

03. Dezember 2010 | 21:20 | Angefangen

»Früher habe ich geglaubt, Hoffnung ist ein Zeichen von Schwäche. Aber das stimmt nicht, im Gegenteil – es ist die Hoffnungslosigkeit, die schwach macht. Hoffnung macht stark, denn durch sie beginnt man langsam, einen Sinn in dem zu erkennen, was geschehen ist. Nicht unbedingt den Sinn, warum man den geliebten Menschen verloren hat, sondern eher den Sinn dessen, dass man selbst weiterlebt. Denn die Hoffnung ist ein Vielleicht. Ein ,Vielleicht sind die Dinge irgendwann nicht mehr so beschissen.´ Und dieses Vielleicht macht alles sofort ein bisschen leichter.«

Nachdem ich das Buch anfangs überhaupt nicht mochte, weil der Beginn so schleppend und langatmig war, hat sich meine Meinung inzwischen komplett geändert. Das Buch wurde erst langsam besser und hat dann zunehmend an Spannung gewonnen, sodass ich es jetzt sogar noch zu Ende lesen werde. Es kann zwar keine 5 Sterne mehr bekommen, aber je nach dem wie das Ende wird, sind 4 Sterne durchaus noch im Bereich des Möglichen. ;)

Nov  28

[Ich lese ...] Zweiunddieselbe

28. November 2010 | 12:29 | Angefangen

»Was war diese Jenna Fox für ein Mensch, dass sie überhaupt keine Freunde hatte? Will ich mich überhaupt an so jemanden erinnern? Mindestens einen Freund sollte jeder haben.«

Nach Sternwanderer lese ich jetzt wieder ein Jugendbuch, und sogar eines außerhalb des Fantasy-Bereichs. Ich habe das Buch gestern im Grunde nur angelesen (so ca. 25 Seiten), aber bisher gefällt es mir sehr gut und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. ;)

Nov  22

[Ich lese ...] Sternwanderer

22. November 2010 | 00:52 | Angefangen

»Die Wachen sahen sich um und entdeckten den Korb zu ihren Füßen. In ihm lag ein kleines Bündel, ein Bündel aus geölten Seidentüchern und gewollenen Decken, aus denen ein rotes Gesichtchen hervorschaute, mit zusammengekniffenen Äuglein und einem weit aufgesperrten, lauthalt Hunger äußernden Mund. Auf der Decke des Babys war mit einer silbernen Nadel ein Stück Pergament befestigt, auf dem mit einer eleganten, wenn auch etwas altertümlichen Schrift geschrieben stand: Tristran Thorn.«

Nach dem wirklich extrem traurigen Wenn ich bleibe, das mich wirklich permanent zum Weinen gebracht hat, brauchte ich unbedingt etwas Aufmunterndes. Deswegen lese ich jetzt Sternwanderer. Hoffentlich gefällt mir das Buch genauso gut wie der unheimlich tolle Film!

Okt  15

[Ich lese ...] Gone – Hunger

15. Oktober 2010 | 00:17 | Angefangen

»Er war ein Zögern davon entfernt gewesen, neunundzwanzig Kids in den Tod zu schicken. ,Steigt in den Bus.´ Edilios Stimme zitterte. ,Und das Mittagessen?´, fragte jemand.«

Ich habe jetzt knapp ein Drittel des Buches hinter mir und bisher gefällt es mir genauso gut wie schon der erste Teil. Ohne große Einführung geht es sofort weiter und nachdem der Countdown zunächst sehr langsam startete, geht es jetzt schon dem Ende zu. Allerdings weiß man dieses Mal noch nicht, wofür der Countdown ist bzw. was nach dessen Ablauf passieren soll …

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