Mrz  22

[Lesung] Brigitte Glaser

22. März 2016 | 23:55 | Erlebt

Am 29. April 2015 las Brigitte Glaser in der Polizeihistorischen Sammlung am Platz der Luftbrücke in Berlin aus ihrem neuen Roman Krähensommer. Die Veranstaltung wurde vor allem von Schülern besucht und auch von solchen der Literaturinitiative eröffnet. Isabel Lotting von Bastei Lübbe sagte ein paar kurze Worte über den Verlag, insbesondere zum neuen Imprint One, in dem sie vorwiegend All-Age Bücher aus allen Genres veröffentlichen wollen, ehe die Autorin, mit der ich vor der Lesung schon ein wenig plaudern konnte, auf die Bühne gebeten wurde.

Brigitte Glaser erzählte zunächst kurz etwas über ihre Protagonistin Inci und betonte dabei die richtige Aussprache des Namens. In manchen Ohren mag er vielleicht komisch klingen, doch seinen Namen kann man sich nun einmal nicht aussuchen. Dann las sie den Anfang des Buches vor.

Anschließend sprach sie über den Beruf des Polizisten, die Vor- und Nachteile, sowie deren Ausbildung in NRW, die dort aus Theorie, Training und einem Praktikum besteht. Ihr Roman Krähensommer spielt sich ausschließlich während des Theorieteils ab.

Daraufhin las sie zwei weitere Passagen vor. Die eine handelte von Incis erstem Tag an der neuen Schule, die andere davon, wie sie ihre früheren besten Freunde Falk und Mo kennen gelernt hatte. Danach folgte eine Diskussion, geleitet von vier Schülern der Literaturinitiative, und abschließend durfte das Publikum Fragen stellen. Zuerst wurde über die Heldin Inci geredet. Sie beschloss zur Polizei zu gehen, nachdem sie in einer bestimmten Situation von einer Polizistin gerettet wurde. Davor gehörte sie einem Diebestrio an. Sie stellt diesen Entschluss während der Ausbildung aber immer wieder in Frage.

Brigitte Glaser interessiert sich für fremde Welten, die ganz nah sind. Deshalb spielt das Buch im Migrationsmilieu. Sie wollte die Frage erkunden, was es für ein türkisches Mädchen bedeutet zur Polizei zu gehen. Auf welche Konflikte wird sie dabei treffen? Genau darum soll es auch in den Folgebänden gehen.

Die Frage, ob ihr Roman eine Moral vermitteln muss, hat sich die Autorin hingegen gar nicht gestellt. Sie hat einfach über die Realität recherchiert und Kriminalität begleitet die Jugend häufig als Grenzüberschreitung. Die höchste Kriminalitätsrate im Lebensverlauf liegt angeblich im Alter von dreizehn bis achtzehn Jahren. Moralische Werte für sich zu finden ist ein Prozess, sie müssen sich entwickeln und jeder muss sie für sich selbst finden. Daher will Brigitte Glaser auch nicht vorgeben, was richtig und was falsch ist.
Die Jugend ist für sie außerdem so interessant, weil sich vieles noch in der Schwebe befindet.

Mit anderen Autoren will sie sich nicht „messen“, das ist dem Schreiben nicht förderlich.


Vor dem Schreiben macht sie sich stets kundig, so hat sie sich zum Beispiel gut über die Polizeiausbildung informiert, damit sie eine fiktive Geschichte mit realen Gegebenheiten verknüpfen kann. Die Kriminalarbeit steht in ihrem Roman zwar im Vordergrund, allerdings geht es zur Abwechslung einmal nicht um einen Mord, sondern eine andere Tat. Die Faszination geht für sie davon aus die Lösung zu finden; dass das Böse zwar nicht verhindert, aber zumindest aufgeklärt werden kann und gegebenenfalls eine Bestrafung des Täters erfolgt.

Dann wurde sie nach den Unterschieden zwischen Krimi und Thriller gefragt. Thriller gehen ihrer Ansicht nach eher in Richtung Serienkiller und Psychopaten. Klassische Krimis leben hingegen von der Ermittlungsarbeit. Doch inzwischen gibt es ja auch humoristische Krimis usw., das Genre ist also breitgefächert.

Der Unterschied zwischen einem Jugendkrimi und einem Krimi für Erwachsene liegt in der Brutalität. Eine Leiche kann in beidem enthalten sein, aber wie brutal die Schilderungen sein dürfen, hängt von der Zielgruppe ab und wird mit dem Lektorat abgesprochen. Brigitte Glaser arbeitet jedoch an beidem gleich ernsthaft und recherchiert gleich viel, unabhängig von der Leserschaft. Persönlich mag sie es gern weniger blutig. Sie interessiert sich vielmehr für die Motivation und für die Frage, wie jemand überhaupt erst zum Täter wird.

Ihrer Meinung nach hat die Phantasie in dieser Hinsicht aber grundsätzlich keinen Einfluss auf die Persönlichkeit. Krimiautoren sind also nicht zwangsläufig selbst Psychopathen.

Das Wichtigste an jedem Buch sind für sie die Charaktere, durch sie entwickelt sich die ganze Geschichte. Ihre Figuren sind jedoch stets frei erfunden und haben keine Ähnlichkeit mit Bekannten und Verwandten, jedenfalls nicht absichtlich.

Da es so unendlich viele Krimis gibt, ist es zudem schwer in dem Bereich etwas Neues zu präsentieren. Hier soll die Ausbildung Abwechslung bieten. Sie kennt bisher keinen Roman, in dem dieser Aspekt beleuchtet wird, denn ihrer Erfahrung nach sind die Ermittler sonst meistens schon Kommissare oder ähnliches. Auf die Idee dazu kam sie, weil sie schon lange etwas darüber schreiben wollte, wie jemand Polizist wird, mit einer Figur, für die es ein ungewöhnlicher Weg ist.

Erst einmal ist nur ein zweiter Band geplant. [Dieser wird den Titel Wo ist Alma? tragen und im November 2016 erscheinen.] Ob es danach weitergeht, wird sich zeigen und hängt natürlich auch von den Verkaufszahlen ab.

Wie hat sie sich in die jungen Figuren hineinversetzt? Entweder denkt sie sich hinein oder sie fragt andere Kinder, in Workshops sucht sie beispielsweise gezielt Kontakt zu Jugendlichen. Sie selbst war aber schließlich auch einmal jung und manche Dinge ändern sich nicht. Für Krähensommer hat sie außerdem viel mit jungen Polizisten gesprochen.

Angehenden Autoren rät sie niemals aufzugeben.

Nachdem damit alle Fragen aus dem Publikum beantwortet waren, bedankte sich Brigitte Glaser bei allen Zuhörern für ihr Kommen und signierte interessierten Lesern zum Abschluss noch Exemplare ihres neuen Buches.

Feb  13

[Treffen] Chicken House Bloggertreffen

13. Februar 2016 | 23:56 | Erlebt

Am 14. März 2015 wurde der Chicken House Verlag bereits 5 Jahre alt und feierte dies mit Verleger Barry Cunningham, Autorin Sophia Bennett und zahlreichen Bloggern auf der Leipziger Buchmesse. Falls euch der Name Barry Cunningham kein Begriff ist: Seine größte Entdeckung ist nach eigenen Angaben immer die nächste, seine bekannteste ist und bleibt jedoch Harry Potter.

Zu Beginn des Bloggertreffens durften wir den bekannten Verleger mit unseren Fragen löchern und erhielten dafür sehr interessante Antworten. Er sucht immer wieder nach Geschichten, die das Leben der Leute verändern und sie lange begleiten, genau wie Harry Potter das getan hat. Er will emotionale, packende Geschichten veröffentlichen, die einen prägen. Er war früher im Marketing tätig und hätte das Buch vielleicht nicht angenommen, wenn er nicht schon einmal als Pinguin verkleidet durch London gelaufen wäre, das ermöglichte ihm nämlich einen anderen Blickwinkel.

Es war die besondere Freundschaft zwischen den Figuren, die ihn Harry Potter sofort lieben ließ, allein deshalb wollte er das Buch unbedingt herausbringen. Er hat aber nicht damit gerechnet, dass neben Kindern auch so viele Erwachsene diese Reihe lieben werden. Es war damals zudem sehr schwierig für ihn, nichts zu verraten, solange die Bücher noch nicht erschienen waren, obwohl er schon die ganze Geschichte kannte.

Sein Ziel ist es neue Autoren zu entdecken und bekannt zu machen, wie zum Beispiel Rachel Ward. Dazu muss er sich Wege überlegen, solche Talente zu finden, beispielsweise über Kurzgeschichtenwettbewerbe. Meistens weiß er nach etwa drei Kapiteln, ob das Buch ein Erfolg wird oder nicht, manchmal sogar schon gleich zu Beginn. Das ist „sein einziges Talent“. Er weiß, wie man eine Beziehung zum Leser aufbaut und kann daher einschätzen, ob diese es mögen werden.

Bei Big Game hat er zuerst das Drehbuch gelesen und dann nach einem Autor gesucht, der ein Buch daraus macht, weil er die Idee so sehr mochte. Die Maze Runner Trilogie hat er hingegen gekauft lange bevor sie so erfolgreich war, dass sie für Hollywood interessant wurde.

Danach kam Sophia Bennett zu Wort. Sie wollte schon mit sieben Jahren Autorin werden, war jedoch lange zu ängstlich um diesen Traum zu verwirklichen. Erst im Alter von dreißig Jahren hat sie schließlich ihren Job aufgegeben und sich dem Schreiben gewidmet. Ihre ersten Manuskripte wurden mehrfach abgelehnt. Dann entdeckte sie durch ihre Mutter in einer Zeitung einen Wettbewerb, nahm daran teil, schaffte es auf die Shortlist und gewann ihn letztlich sogar, woraufhin ihr erstes Buch veröffentlicht wurde. Barry Cunningham rief sie persönlich an um ihr die gute Nachricht mitzuteilen, doch zu seinem Leidwesen glauben ihm die Gewinner nie, dass wirklich er am Telefon ist, sondern halten es für einen Scherz von Freunden. Dabei ist der Anruf seine Lieblingsaufgabe bei dem jährlichen Wettbewerb.

Von Ablehnungen solle man sich also nicht entmutigen lassen und stets an das eigene Werk glauben, immerhin wurde selbst J.K. Rowling fünfundzwanzigmal abgelehnt. Ablehnungen haben häufig auch nichts mit der Qualität eines Buches oder dem Mangel daran zu tun, sondern nur mit der aktuellen Geschäftspolitik. Ist der Lektor gerade auf der Suche nach so einer Geschichte? Liegt sie im Trend?

Als sie gefragt wurde, woher sie ihre Ideen nimmt, antwortete Sophia Bennett, dass Ideen überall herkommen können. Sie kreisen wie Flugzeuge in ihrem Kopf und warten darauf landen zu dürfen. Manchmal wird sie aber auch durch ihre vier Kinder oder interessante Fragen von Fans inspiriert. Ihre Geschichten handeln außerdem oft von Sachen, sie die selbst interessiert haben, als sie etwa vierzehn Jahre alt war.

Wie der Chicken House Verlag eigentlich zu seinem Namen kam? Barry Cunningham hat einen Hühnerstall im Garten, in dem seine Kinder immer gespielt haben, als sie noch klein waren. Da „Chicken House“ in den USA allerdings auch für Bordell stehen kann, lautet die URL der Website dort http://www.doublecluck.com/.

Im Anschluss an den wirklich witzigen Eierlauf, an dem auch die Ehrengäste teilnahmen, wurde dann die wundervolle Geburtstagstorte angeschnitten und bei netten Gesprächen genüsslich verspeist. Was wäre schließlich ein Geburtstag ohne anständige Tor

Jan  19

[Treffen] LovelyBooks Leser- und Bloggertreffen 2015

19. Januar 2016 | 23:30 | Erlebt

Auf der Leipziger Buchmesse im vergangenen Jahr ließ ich es mir nicht nehmen am Samstag, 14. März 2015, neben einigen anderen Veranstaltungen und Terminen am Nachmittag das LovelyBooks Leser- und Bloggertreffen aufzusuchen, bei dem man stets auf viele bekannte Gesichter trifft, aber, nach dem interessanten Programm, auch neue Leute kennenlernen kann.

Auch in diesem Jahr gab es wieder einige prominente Gäste, darunter Melanie Raabe, deren Debutroman Die Falle gerade erschienen war. Wiebke Lorenz stellte sich selbst, charmant wie immer, als die schönere Hälfte von Anne Hertz vor. Christina Knorr (Egmont), Ulrike Hessler (RandomHouse UK) sowie eine Mitarbeiterin von Piper repräsentierten hingegen die Verlagsbranche.

Das erste Gesprächsthema waren natürlich Buchblogger. Egmont gab an inzwischen wesentlich mehr Online-Journalisten in ihrer Datenbank zu haben als solche der klassischen Printmedien, da sie eben vor allem Unterhaltungsliteratur veröffentlichen. Auch in Großbritannien seien Blogger ein fester Bestandteil der Pressearbeit, vor allem bei großen Verlagen, und stünden teilweise fast schon auf einer Stufe mit „richtigen“ Journalisten; ebenso in den USA. Viele Blogger seien aber auch mit den Autoren direkt sehr gut vernetzt.

Melanie Raabe, die schon immer ein Bücherwurm war und schreiben wollte, doch Jahre brauchte um ihre Texte jemandem zu zeigen, führte selbst schon einen Kultur- und inzwischen einen Interviewblog, wodurch sie einen persönlichen Zugang zur Szene hat. Wiebke Lorenz musste im Unterschied dazu erst einmal schauen, was ein „Blog“ überhaupt ist. Ihrer Ansicht nach „holen Blogger den Leser in der Wirklichkeit ab“. Sie schreiben nicht so an den Lesern vorbei wie viele andere Journalisten. Sie sind das Sprachrohr der Leser und als solche schreiben sie über das, was die Leser interessiert, das Feuilleton dagegen häufig ignoriert.

Im Anschluss an diese Diskussionsrunde stellte Bettina Belitz ihren neuen Roman Mit uns der Wind vor, bedankte sich jedoch zunächst bei allen Bloggern für die ganze Unterstützung. Sie war selbst Bloggerin, wurde dann darüber entdeckt und kann nun sogar vom Schreiben leben. Vor der offiziellen Premierenlesung am nächsten Tag bekamen wir also schon einen kleinen Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk. Sie las zwei interessante Szenen aus verschiedenen Perspektiven vor, erzählte allerdings auch ziemlich viel von der Handlung, sodass man danach leider schon etwa ein Drittel des Inhalts kannte.

Damit endete das offizielle Programm des Treffens und alle stürmten zu den wirklich leckeren Cupcakes sowie den voll gepackten Goodie Bags. Beim Essen konnte dann noch ein wenig geplaudert werden und viele, einschließlich mir, haben schon fleißig Bücher getauscht, denn es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Dez  10

[Lesung] Laura Kneidl, Christine Millman, Carina Mueller

10. Dezember 2015 | 23:44 | Erlebt

Am Sonntag der diesjährigen Leipziger Buchmesse, 15. März 2015, besuchte ich unter anderem eine der kurzen Gänsehaut-Lesungen von Impress, dem digitalen Imprint des Carlsen Verlags, mit Laura Kneidl und Christine Millman, moderiert von Lektorin Pia Trzcinska. Carina Mueller hatte leider wegen Krankheit absagen müssen, ihr Part der Lesung wurde daher von einer Carlsen-Mitarbeiterin übernommen.

Als erstes war Laura Kneidl an der Reihe. Sie las einen spannenden Ausschnitt aus ihrem Roman Magic & Platina, nachdem sie das bisherige Geschehen vor der gewählten Szene kurz zusammengefasst hatte. Im Anschluss daran trug Christine Millman zwei Szenen aus verschiedenen Perspektiven aus ihrem Buch Seth vor. Darauf folgte eine kurze Lesung aus Moonlit Nights – Gefunden. Carina Mueller wurde dabei würdig von Nicole Boske vertreten. Während des Lesens wurden – dem Titel der Veranstaltung entsprechend – passende, zum Teil ziemlich schaurige, Hintergrundgeräusche abgespielt, die der Lesung eine besondere Atmosphäre verliehen.

Zum Abschluss fand eine kurze Fragerunde mit Fragen aus dem Publikum statt, die wir zuvor auf Zettel schreiben und in einen Korb legen konnten. Laura Kneidl gab zum Beispiel preis, dass sie schon an ihrem nächste Roman arbeite, aber außer „Fantasy“ noch nichts darüber verraten könne. Aus ihrer Elemente der Schattenwelt Reihe möge sie eindeutig Wayne am liebsten. Noch besser gefiele ihr nur Gabriel, dieser stamme allerdings aus einem anderen Werk.

Damit war die Lesung schließlich vorüber, doch ich fand es sehr interessant einmal eine Lesung von Autoren zu besuchen, die sich gerade erst auf dem Markt etablieren und ihren Fans mitunter zum ersten Mal Rede und Antwort standen.

Nov  26

[Meet & Greet] Kody Keplinger

26. November 2015 | 14:58 | Erlebt

Am 3. Juli 2015 fand im Palais am Funkturm in Berlin die Deutschlandpremiere zu DUFF – Hast du keine, bist du eine! statt, zu der sogar Kody Keplinger, die Autorin des Romans, auf dem die gelungene Teenie-Komödie basiert, angereist war. Dadurch wurde mir die Ehre zuteil die Autorin vor dem Film persönlich zu treffen und zu interviewen. Da ich unser Gespräch später einzeln veröffentlichen werde, möchte ich an dieser Stelle natürlich noch nicht zu viel verraten, aber sie hat wirklich interessante, ausführliche Antworten gegeben und schien sich außerdem zu freuen abgesehen von regulären Journalisten zur Abwechslung auch von einer Bloggerin befragt zu werden.

Dank der Glücksfee einer Freundin nahm ich circa eine Stunde später darüber hinaus noch an dem Meet & Greet mit der Autorin teil, das, nebenbei bemerkt, sehr viel besser organisiert war als das Treffen mit John Green im Juni. Insgesamt waren, wenn ich mich richtig erinnere, dreizehn Gewinner zum Treffen erschienen, weshalb wir in zwei kleinere Gruppen zu je sechs bis sieben Personen aufgeteilt wurden. Als unsere Gruppe an der Reihe war, nahmen wir in einem kleinen Kreis Platz und konnten uns ungestört mit der Autorin unterhalten. Die erste Frage steuerte ein Mitarbeiter bei um das Eis zu brechen, danach nutzten die meisten von uns die Gelegenheit um gleich mehrere Fragen loszuwerden.

Im Anschluss blieb genug Zeit um sich Bücher von ihr signieren zu lassen oder ein Photo mit ihr zu machen. Auch ich ließ mir mein Exemplar von Von wegen Liebe signieren – bei dem Interview war ich nämlich so nervös gewesen, dass ich total vergessen hatte sie danach zu fragen. ^^‘ Obwohl für jede Gruppe nur knapp zehn Minuten angesetzt waren, nahm Kody Keplinger sich viel Zeit für uns, sodass das kurze Treffen sehr entspannt verlief und insgesamt wohl mindestens doppelt so lange dauerte.

Um 19 Uhr begann die Premiere dann offiziell mit einem einstündigen Vorprogramm, das, abgesehen von den niedlichen, kleinen Cheerleadern und dem kurzen Interview mit Kody Keplinger, aber leider nicht so richtig begeistern konnte, was zumindest teilweise sicher der unmenschlichen Hitze sowie dem Umstand geschuldet war, dass wir alle die ganze Zeit über stehen mussten. Zum Glück gab es jedoch genügend Getränke und auch bei der Dekoration der Halle hatten sie sich sehr viel Mühe gegeben.

Eine Stunde später begann schließlich der Film, der mir beim zweiten Mal genauso gut gefallen hat wie bei der exklusiven Preview drei Tage zuvor. Mehr als einmal hörte man alle Zuschauer lachen.

Die nachfolgende After Show Party verließen war recht früh. Zum einen war nicht mehr allzu viel los, zum anderen taten uns die Füße noch vom Vorprogramm weh. Ich sammelte vorher nur noch schnell das Fanpaket für die DUFF-Verlosung ein um das enthaltene Buch ebenfalls von Kody Keplinger signieren zu lassen.

Zum Abschied bekam jeder Gast zudem einen kleinen Goodie Bag, der unter anderem auch jeweils einen Film von Capelight Pictures enthielt. In meinem Fall war das Waiting for Forever mit Rachel Bilson und Tom Sturridge.

Nov  12

[Meet & Greet] Jennifer Benkau

12. November 2015 | 21:10 | Erlebt

Am Messesamstag, 14. März 2015, stand für mich am Nachmittag unter anderem auch das Meet & Greet mit Jennifer Benkau am Stand von Bastei Lübbe auf dem Programm. Zu Beginn stellte die Autorin kurz ihr neues Buch Mit Rosen bedacht vor, ehe alle Anwesenden ihr Löcher in den Bauch fragen konnten.

Sie lese grundsätzlich alle Rezensionen zu ihren Büchern. Die Meinung ihrer Leser interessiere sie sehr und sie freue sich selbst über die kritischen Bewertungen, da sie ja wisse, dass ihre Werke nicht jedem gefallen können. Außerdem wolle sie jedes Buch auf eine andere Weise schreiben. Sofern sie nicht zu einer Reihe gehören, sollen sie sich nicht gleich lesen, sondern eine eigene Stimme haben.

Sie hatte es sich viel schwieriger vorgestellt einen Roman ohne phantastische Elemente zu schreiben als es dann tatsächlich gewesen ist. Jedes Buch soll in eine neue Richtung gehen, doch sie sei in einem gewissen Trott gefangen gewesen und wollte daher etwas völlig anderes ausprobieren. Deshalb wurde es schließlich ein Thriller. Sie wollte offener werden und sich in andere Regionen vortasten. Mit Rosen bedacht ist das Ergebnis davon. Für Jennifer Benkau handele es sich dabei eher um einen spannenden Liebesroman, aber es sei natürlich kein „Nackenbeißer“. Eine Fortsetzung wird es allerdings nicht geben, „es hat ein Ende, dann ist Schluss“.

Ihre Leser können zudem durchaus noch andere Genres von ihr erwarten, weil sie fast alles einmal ausprobieren wolle. Sie müsse nur schauen, wie die Ideen zu ihr kommen und dass sich dann ein Verlag dafür findet, doch auszuschließen sei nichts. Das nächste Projekt gehe aber erst einmal wieder in Richtung Thriller und sei erneut für Erwachsene, also Leser ab circa siebzehn Jahren. Es soll voraussichtlich 2016 bei Lübbe erscheinen.

Als Frau könne sie das schlecht einschätzen, doch ihre Bücher sprächen wahrscheinlich wirklich eher Frauen an. Das Geschlecht ihrer Leser sei ihr aber im Grunde egal, sie schreibe für alle.

Konkrete Schreibrituale habe sie dabei nicht, brauche jedoch viel Kaffee, sonst könne sie sich nicht konzentrieren. Sie müsse nur die Zeit dazu finden, was bei vier Kindern nicht immer leicht sei. Am liebsten schreibe sie deshalb nachts zwischen zwei und fünf Uhr. Wann sie dann schlafe? Morgens kümmere sich zum Glück ihr Mann um alles, sodass sie bis mittags schlafen könne.

Grenzen zwischen Jugend- und Erwachsenenliteratur zu ziehen finde sie albern und für sie existiere nicht wirklich ein Unterschied. Ob ein Buch für Jugendliche oder Erwachsene sein soll, interessiere sie erst einmal nicht; sie schreibe die Geschichte einfach so, wie sie sie im Kopf habe.

Ihre Erstleserin sei stets ihre Mutter. Diese finde meist auch viele Tipp- und Logikfehler. Sie bekomme es aber in der Regel erst, wenn es komplett fertig ist. Eine Ausnahme mache sie nur für Leseproben.

Manche Bücher habe sie vor dem Schreiben komplett durchgeplant, andere hingegen nicht, zumindest nicht so detailliert. Manche würden sich nämlich erst beim Schreiben langsam entwickeln. Mit Rosen bedacht zähle zum Beispiel zu denen, die komplett „ungeplottet“ waren. Das nächste sei im Gegensatz dazu jedoch eines, das „von hinten nach vorne“ ausgearbeitet sei. Sie wisse, was in jedem einzelnen Kapitel passiert und könne dies nach und nach „abarbeiten“. Dadurch habe sie dann keine langen Phasen, in denen sie überlegen müsse statt weiterschreiben zu können.

Ihre Lieblingsbücher seien Der Märchenerzähler von Antonia Michaelis und Martin und Lara von Werner J. Egli.

Während sie schreibt, habe sie meistens schon einen Titel im Kopf und viele ihrer Bücher hätten diesen später auch behalten. Der Arbeitstitel zu Mit Rosen bedacht habe allerdings „All die hübschen kleinen Pferdchen“ gelautet.

Im Anschluss an diese interessante Fragerunde, die wie immer viel zu schnell vorüber war, signierte Jennifer Benkau noch alle Bücher, die ihre Fans vor Ort gekauft oder mitgebracht hatten. Danach ging es für mich schnell weiter zum nächsten Termin, aber ich würde jederzeit eine Lesung dieser sympathischen Autorin besuchen, wenn sich mir einmal die Gelegenheit dazu bieten sollte.

Okt  21

[Sendung] quergelesen: Lesen – echt cool!

21. Oktober 2015 | 23:59 | Erlebt

Die diesjährige Leipziger Buchmesse ließ ich am Sonntag, 15. März 2015, am Nachmittag mit der Show quergelesen: Lesen – echt cool! ausklingen. Ich persönlich kannte sie noch nicht, aber sie läuft wohl zum Beispiel jeden zweiten Samstag im Monat um 7.15 Uhr auf rbb. (Kein Wunder also, zu der Zeit schlafe ich normalerweise noch lange. ^^‘)

Zu Beginn veranstaltete Moderator Marc Langebeck ein kurzes Bücherquiz mit ein paar kleinen Kindern, ehe er dann Maite Kelly und Britta Sabbag als Gäste auf die Bühne bat, die sich zunächst kurz vorstellten. Maite Kelly sei in Berlin geboren, lebe heute jedoch in NRW. Britta Sabbag habe, laut eigenen Angaben, ein Talent dafür ins Fettnäpfchen zu treten, aber mitterlweile immerhin fünf Bücher für Erwachsene geschrieben.

Nach einem kurzen Interview lasen sie gemeinsam ihr Bilderbuch Die kleine Hummel Bommel vor, wobei Maite Kelly die direkte Rede aller Charaktere mit verschiedenen Stimmen übernahm und für die passenden Geräusche sorgte, während Britta Sabbag für die restlichen Textpassagen zuständig war. Zwischendurch gaben sie kleine Anekdoten zum Besten, was ihren Vortrag noch umso lustiger machte.

Die unglaublich süßen Illustrationen von Joelle Tourlonias wurden dabei auf eine Leinwand hinter den beiden Frauen projiziert. An der entsprechenden Stelle sang Maite Kelly zudem natürlich auch „Du bist du“, das Lied aus dem Buch.

Anschließend wurde das Interview fortgesetzt. Das Buch sei aus der Überlegung heraus entstanden, warum Hummeln fliegen können, obwohl sie nach den klassischen Regeln der Physik doch eigentlich viel zu schwer und ihre Flügel viel zu klein dafür seien.

Die kleine Hummel Bommel werde außerdem auf jeden Fall noch ein zweites Abenteuer erleben, voraussichtlich 2016. Über einen potenziellen dritten und vierten Teil würden sie bereits nachdenken. Sie hätten aber nie damit gerechnet, dass das Buch so erfolgreich werden würde.

Die menschenähnliche Darstellung der Insekten sei eine Idee der Illustratorin gewesen, damit man sich besser mit den Figuren identifizieren könne und Mitgefühl mit ihnen habe.

Die Frage nach dem Alter der beiden Damen, die zum Schluss noch gestellt wurde, sorgte im Publikum für viel Gelächter, denn Maite Kelly antwortete, sie sei knackige 35, wohingegen Britta Sabbag nur entgegnete, dass sie auch einmal 35 gewesen sei.

Okt  06

[Lesung] Loewe Thrillernacht

06. Oktober 2015 | 21:55 | Erlebt

Auf Grund meines längeren Aufenthaltes bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse konnte ich am Samstagabend, 14. März 2015, erstmals der Loewe Thrillernacht beiwohnen. Die vier anwesenden Autoren – Eoin Colfer, Janet Clark, Ursula Poznanski sowie Arno Strobel – zogen viele Leser an, weshalb das Theaterhaus Schille eigentlich viel zu klein für diese gefragte Veranstaltung war. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit draußen im Regen auf den Einlass warten mussten, wurden daher nicht einmal alle Wartenden hinein gelassen. Allerdings ist es mir ohnehin schleierhaft ist, warum manche Eltern ihre Kinder im Grundschulalter (oder womöglich sogar jüngere) zu dieser Uhrzeit noch zu einer Lesung (mit)bringen. Vielen davon war erstens die Langweile und zweitens spätestens nach der Hälfte der Lesung anzumerken, dass sie längst ins Bett gehörten.

Eröffnet wurde der Abend, den Marc Langebeck moderierte, schließlich von Janet Clark. Sie berichtete zunächst von ihrem Engagement für Frauen, die Krimis schreiben. Gemeinsam mit anderen versuche sie zu ergründen, warum männliche Krimiautoren besser bezahlt werden und deren Romane mehr Auszeichnungen erhalten, obwohl statistisch betrachtet mehr Krimis von Frauen als von Männern geschrieben werden. Liegt es einfach daran, dass die Männer besser schreiben oder hat es etwas mit dem Überschuss an maskulinen Jury-Mitgliedern zu tun?

Dann sagte sie einige Worte zu ihrer aktuellen Reihe Finstermoos. Berlin spiele oft eine Rolle, weil sie es für eine sehr spannende Stadt halte, weshalb es bestimmt irgendwann einen Krimi geben werde, der nur in der Hauptstadt spielt. In ihrem nächsten Roman, an dem sie gerade arbeite, spiele sich die Handlung aber erst einmal in London und Florenz ab.

Nach dieser kurzen Einführung las sie eine Szene aus dem ersten Band Finstermoos – Aller Frevel Anfang. Insgesamt werde es vier Bände geben, doch im Grunde handele es sich dabei vielmehr um ein Buch, das aufgeteilt wurde um potenzielle Leser nicht durch die ansonsten sehr hohe Seitenzahl abzuschrecken. Der erste Teil ende deshalb auch mit einem fiesen Cliffhanger.

Als nächstes stellte Arno Strobel sein neues Werk Schlusstakt vor. Über 20 Jahre lang habe er als Informatiker für eine Bank in Luxemburg gearbeitet und bis vor einem Jahr nur nebenbei geschrieben. Inzwischen habe er diesen Job jedoch aufgegeben um nun Vollzeit als Autor zu arbeiten. Dadurch könne er jetzt sogar zwei Bücher pro Jahr schreiben.

Sein neuer Roman handele von einer Casting-Show, weil es ein Thema sei, das Jugendliche momentan sehr beschäftigen würde und oft mehr dahinter stecke als es scheint. Zur Recherche habe er unter anderem stundenlang diverse Casting-Shows angeschaut und Teilnehmer sowie Gewinner interviewt, wegen ihrer Knebelverträge allerdings stets nur anonym. In Schlusstakt sei somit nicht alles frei erfunden und er selbst würde seinen noch minderjährigen Kindern nicht erlauben an so einer Show teilzunehmen.

Nachdem er eine Szene aus dem Buch vorgetragen hatte, beantwortete er einige Fragen aus dem Publikum. Mit einem Augenzwinkern gab er an, dass alle Ähnlichkeiten zu existierenden Casting-Shows rein zufällig seien. Die Handlung hatte von Anfang an auf einer Insel spielen sollen um die extremen Gegensätze zwischen dem traumhaften Setting auf den Malediven und der krassen Realität hinter der Kamera hervorzuheben. Arno Strobel schreibe (auch) für Jugendliche, weil sie so unbedarft an gewisse Dinge herangingen und öfter aktiv handeln würden statt sich nur zu sorgen. Deshalb habe es ihn so gereizt seine Figuren auf bestimmte Arten agieren zu lassen. Er verzichte aber absichtlich auf Jugendsprache, da nichts peinlicher sei als ein alter Mann, der versuche jugendlich zu klingen. Bei seinem ersten Jugendthriller habe er aus Angst vor zu viel Brutalität noch gänzlich auf einen Mord verzichtet, wofür er jedoch später bitterböse Mails erntete. Seine eigenen Kinder mögen seine Bücher sehr, nur seiner Ältesten habe Schlusstakt nicht gefallen, doch diese lese generell nicht viel.

Daraufhin betrat Ursula Poznanski die Bühne, die ihre dystopische Trilogie laut eigenen Angaben zu den Soundtracks von Game of Thrones und Gladiator schrieb. Sie habe es extrem genossen sich eine eigene Gesellschaft auszudenken und eine ganz eigene Welt zu kreieren. Emotionskontrolle könne sie bei sich selbst aber nur beim Schreiben anwenden, nicht im privaten Leben, da bemühe sie sich gar nicht erst darum. Es sei ihr nicht schwer gefallen den zweiten Band zu schreiben, weil sie genau wusste, was am Ende passieren, welche Bombe sie platzen lassen würde. Sie habe sich bereits im Vorfeld eine Geschichte überlegt, die dreigeteilt war und auf Grund ihrer Komplexität auch drei Teile erforderte. Außerdem könne sie sich durchaus vorstellen noch einmal eine Trilogie zu schreiben.

Im Anschluss an eine grobe Zusammenfassung der Handlung der Reihe las sie dann einen sehr spannenden Abschnitt aus dem dritten Band Die Vernichteten vor, ehe sie ebenfalls ein paar Fragen aus dem Publikum beantwortete. Andris sei eine ihrer Lieblingsfiguren gewesen, da er nie Mühe gemacht habe, ebenso wie Tycho. Natürlich möge sie Ria ebenfalls sehr, sonst wäre sie nicht die Erzählerin. Warum die Trilogie eine Dystopie wurde? Die Geschichte habe sie schon grob in ihren Kopf gehabt, hätte sie jedoch nicht in der realen Welt spielen lassen können. Sie brauchte die totale Trennung der beiden Gruppen, weshalb ihr nur zwei Möglichkeiten geblieben seien: Fantasy oder Zukunftsszenario und sie habe sich für letzteres entschieden. Um was sich die Geschichte drehe und welches Geheimnis sich dahinter verberge, habe sie von Anfang an gewusst; viele kleinere Details hätten sich aber erst während des Schreibens aus der Dynamik der Geschichte heraus entwickelt. Quirins Plan finde sie genial, doch sie könne nicht sagen, ob sie genauso handeln würde … vielleicht ja. Daher könne sie nicht sagen, ob Quirin nun gut oder schlecht sei; in der ganzen Serie ginge es ja gerade darum diese Einordnung zu hinterfragen. Ria denke ja anfangs auch, dass die Sphären die Guten und die Prims die Bösen seien.

Nachfolgend durften wir den sehr sympathischen irischen Autor Eoin Colfer begrüßen, der von Schauspieler und Hörbuchsprecher Rainer Strecker begleitet wurde. Er erzählte uns zuerst, dass er in Deutschland schon einmal in einem Leichenschauhaus gelesen habe, das Theater am heutigen Abend jedoch ein perfekter Veranstaltungsort sei, weil er schon immer gern ein Theater habe führen wollen und ein Theater auch in WARP eine Rolle spiele. Nach einer Dystopie ginge es nun um eine Zeitreisegeschichte, in der die Figuren aber eine dystopische Zukunft verhindern wollen. Die Theorie der so genannten Einstein-Rosen-Brücke diente ihm dabei als eine Art Grundlage. Er habe sich dafür entschieden ein Wurmloch ins viktorianische London zu öffnen, weil es eine sehr faszinierende Zeitperiode gewesen sei und damals zudem die ersten bekannten Science-Fiction-Romane, z.B. von Jules Verne, erschienen seien. In seiner Reihe gebe es zwei Handlungsstränge und damit zwei gleichwertige Protagonisten, die sich gleichzeitig lieben und hassen können – doch spätestens nach 50 Jahren sei das vorbei. *g*

Obwohl er nichts vorbereitet hatte, wurde Eoin Colfer dann wegen des tollen Klangs seines Akzents vom Publikum dazu genötigt ein paar Seiten auf Englisch – alternativ zur Not auch gern auf Deutsch – zu lesen; vorher würden die Zuhörer ihn nicht gehen lassen. Schnell wurde ihm daher ein englisches Exemplar gereicht. Anschließend übernahm Rainer Strecker jedoch das Lesen eines gekürzten Kapitels auf Deutsch und bewältigte diese Aufgabe, wie gewohnt, mit Bravour. Er verlieh jeder Figur eine ganz eigene Stimme, betonte stets genau die richtigen Stellen, variierte die Lautstärke und gab somit eine schauspielerische Höchstleitung ab. Eoin Colfer schien diese enthusiastische Darbietung zu erstaunen und sein irritierter Blick in Kombination mit seinem Kommentar „you’re scaring me“ erntete viele Lacher. Er betonte aber, dass er Rainer Strecker als Sprecher sehr gern möge.

Letzterer berichtete ferner kurz von der Arbeit am Hörbuch. Er bereite sich immer gut vor, lese das Buch mehrfach und hebe die verschiedenen Stimmen im Script zum Beispiel in unterschiedlichen Farben hervor.

Hinterher wurde der Autor noch gefragt, ob er denn etwas von der deutschen Textstelle verstanden habe. Seine – nicht ganz ernst gemeinte – Antwort: Es sei vermutlich etwas über Rainers Kindheit gewesen. *lol* Nein, verstanden habe er eigentlich nichts, doch er meinte gemerkt zu haben, dass der Auszug gekürzt wurde.

Nach Artemis Fowl habe er erst einmal eine Pause gebraucht und daher zunächst zwei Krimis geschrieben, die unter den Titeln Der Tod ist ein bleibender Schaden und Hinterher ist man immer tot auch auf Deutsch erschienen sind. Erst danach kehrte er zu einer phantastischen Serie – als Ire glaube er tatsächlich an Magie – zurück, auch wenn es sich genau genommen wohl eher um Science Fiction handele. Wer sein Vorbild für Colonel Box war? Vielleicht Stalin.

Nach ungefähr zwei Stunden war dieser Teil des Abends damit leider schon vorüber, aber es gab natürlich die Möglichkeit sich von jedem der Autoren Bücher (oder Autogrammkarten) signieren zu lassen, wobei man ihnen noch die eine oder andere zusätzliche Frage stellen konnte.

Nach dem etwas missglückten Start hat mir der Abend insgesamt ausgesprochen gut gefallen und falls ich im nächsten Jahr wieder in Leipzig übernachten sollte, werde ich mir die Loewe-Thrillernacht, sofern sie erneut stattfindet, garantiert nicht entgehen lassen!

Aug  07

[Meet & Greet] Fan-Event zu Margos Spuren

07. August 2015 | 22:22 | Erlebt

Am 16. Juni 2015 kamen John Green, Cara Delevingne und Nat Wolff für ein besonderes Fan Event zur kommenden Verfilmung von Margos Spuren nach Berlin und dank dtv konnten zehn Blogger, einschließlich mir, von denen einige sogar extra aus Bayern angereist waren, daran teilnehmen und John Green vorher sogar persönlich treffen.

Das Meet & Greet mit dem Autor fand am Nachmittag im SoHo House statt, in dem wir erst einmal ziemlich lange warten mussten. Auf dem Gang liefen uns dafür später Cara Delevingne und Nat Wolff über den Weg und begrüßten uns. Leider war diese kurze Begegnung jedoch viel zu überraschend und zu schnell vorüber als dass man um ein Autogramm hätte bitten können.

Insgesamt war die ganze Organisation des Treffens relativ chaotisch und der angesetzte Zeitraum wurde mehrmals verschoben. Darüber hinaus war es meiner Meinung nach äußerst unschön, dass von den Verantwortlichen bloß zehn Minuten für das Meet & Greet mit zehn Personen eingeplant waren. Das soll keine Beschwerde sein, schließlich war es trotz allem eine einmalige Gelegenheit und weder John Green noch dtv trifft irgendeine Schuld. Aber durchschnittlich eine Minute pro Person reichte gerade einmal für einen Händedruck, eine rasche Signatur, ein schnelles Photo und vielleicht ein bis zwei hastige Sätze. Selbst der Autor schien nicht begeistert zu sein als man ihm mitteilte, dass er auch für diesen Termin wieder nur zehn Minuten Zeit hätte, da er sich offenbar auf seine Fans gefreut hatte.

Es war ihm zwar anzumerken, dass er ziemlich gestresst und müde war, weil er im Hotel schon stundenlang zahlreiche Interviews gegeben hatte, dennoch war er sehr freundlich und zu Scherzen aufgelegt. Außerdem gab er uns allen natürlich ein „DFTBA“ (Don’t forget to be awesome!) mit auf den Weg und signierte einige der neuen Ausgaben von Margos Spuren, die der Verlag uns allen spendierte.

Anschließend ging es zum Zoo Palast, wo abends das Fan Event stattfand. Da wir zum Glück reservierte Plätze hatten, mussten wir uns trotz unserer verspäteten Ankunft am Kino wenigstens darüber keine Gedanken machen.


Neben John Green, Cara Delevingne und Nat Wolff waren noch zwei deutsche Youtuber zu Gast, Maren Merkel und Sami Slimani, von denen ich allerdings weder die eine noch den anderen kannte. Im Gegensatz zur anwesenden Presse, die die beiden wegen der Photos anbrüllte (nach links, nach rechts, guck frech, über die Schulter, etc) als stünden Brangelina vor ihnen, was bei mir eher für Unverständnis sorgte.

Bevor dann die richtigen Stars eintrafen wurden alle Fans mit der scheinheiligen Begründung, der Film würde in wenigen Augenblicken beginnen, aus dem Foyer gejagt, damit sie nicht nach Autogrammen fragen konnten. Ich fand das ziemlich unfair, aber wer will sich schon mit der Security anlegen?

Im Saal mussten wir stattdessen noch ganz schön lange auf John Green, Cara Delevingne und Nat Wolff warten, die angeblich im Stau steckten. Zusätzlich zu den kostenlosen Getränken und dem Popcorn warteten dort auf jeden noch ein Shirt zum Film sowie ein kleines Beauty-Täschchen, eigentlich. Auf meinem Platz fehlte beides und ohne die nette Mitarbeiterin von dtv, die mir ihre Sachen überließ, wäre ich leer ausgegangen, weil manche Fans den Hals offenbar nicht voll kriegen und sich Goodies von anderen Sitzen klauen müssen anstatt sie jedem zu gönnen. Das ist einfach traurig!


Unter tosendem Applaus betrat John Green später endlich den Saal, hieß uns willkommen, scherzte und kündigte den zwanzig-minütigen Ausschnitt aus Margos Spuren an. Die meisten Szenen kannte man leider schon aus dem Trailer, doch sie haben mich trotzdem neugierig auf den gesamten Film gemacht.

Im Anschluss kamen die beiden Youtuber auf die Bühne um den Autor und die zwei Hauptdarsteller zu interviewen. Sie selbst wurden fast genauso euphorisch empfangen wie die Stars, haben ihren Job in meinen Augen aber nicht sonderlich gut gemacht. Ihr Englisch ließ sehr zu wünschen übrig, die gestellten Fragen wurden kaum beantwortet und Sami Slimani nannte Nat Wolff auch noch Nate. Auch dieser Teil des Tages war somit reichlich chaotisch, zumal Cara Delevingne total aufgedreht und zappelig war, was zum Teil amüsant war, allerdings auch für viel zu viel Ablenkung sorgte. Es war wirklich schade, dass dadurch im Ergebnis nur so wenige Fragen gestellt und noch weniger ernsthaft beantwortet wurden.


Kurz darauf verließen sie auch schon wieder die Bühne, was sogleich für noch mehr Chaos sorgte. Viele stürmten, noch immer auf ein Autogramm hoffend, nach vorne, wurden von der Security jedoch sofort ausgebremst.

Daraufhin begann, wie angekündigt, die Vorstellung von Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Eine kurze Pause wäre an dieser Stelle praktisch gewesen, aber noch mehr ärgerte mich das Verhalten vieler Gäste. Gefühlt die Hälfte der Anwesenden verließ einfach den Saal, sobald der Film begann, obwohl viele andere ihn sicher gern gesehen hätten, nur bei der Verlosung der Tickets eben kein Glück hatten. Außerdem verließen sie den Saal nicht etwa schnell und leise, sondern bewegten sich nur im Schneckentempo und bei lautstarkem Geschnatter fort, wodurch ich von der ersten Viertelstunde so gut wie nichts mitbekam. Ich kannte den Film zwar schon, mag ihn jedoch sehr und hatte mich deshalb darauf gefreut ihn noch einmal auf einer großen Leinwand und in einem so tollen Kino zu sehen, das ich mir sonst nicht leiste. Ich habe ja Verständnis für die Leute, die extra aus anderen Bundesländern angereist waren und wegen des langen Heimwegs einen frühen Bus oder eine frühe Bahn erwischen mussten, das traf aber garantiert nicht auf alle jene zu. Es dauerte also ewig bis wieder Ruhe einkehrte, doch danach konnte ich den Rest des Films immerhin genießen.

Ein paar der ursprünglich zehn Blogger mussten schon vor dem Film oder währenddessen gehen, alle anderen lud dtv zum Abschluss des Tages noch zum Essen ein. Dabei kamen mitunter sehr interessante Gespräche zustande, sodass dieser ereignisreiche Tag noch ein wirklich angenehmes Ende fand.

Jul  31

[Lesung] Patrick Rothfuss

31. Juli 2015 | 23:45 | Erlebt

Am 16. März 2015 las Patrick Rothfuss im Auditorium maximum meiner Alma mater, der Humboldt-Universität zu Berlin, und obwohl ich bisher leider noch nichts von dem Autor gelesen habe, ließ ich mir die Chance diesen einmal zu treffen natürlich nicht entgehen. Außerdem hatte eine Freundin, die mir seine Bücher schon vorher voller Begeisterung empfohlen hatte, mich ohnehin gebeten sie zu begleiten. Und eins kann ich euch versichern: Ich habe das Audimax während meines gesamten Studiums NIE derartig voll erlebt. Es schien als wäre jeder einzelne Platz besetzt, selbst oben auf den Rängen. Bei diesem Anblick wären einige Professoren sicher vor Neid erblasst.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Marina Weisband, die sehr interessante Fragen stellte und die Antworten des Autors für all jene Gäste, die die englische Sprache nicht so gut beherrschten, ins Deutsche übersetzte. Die deutschen Passagen wurden hingegen von Schauspieler und Synchronsprecher Gunnar Helm vorgetragen.

Zu Beginn las allerdings zunächst Patrick Rothfuss, der einen sehr lustigen und sympathischen Eindruck vermittelte, höchstpersönlich die erste Seite seines neuen Romans, Die Musik der Stille, vor, aber natürlich „nicht auf Deutsch“, wie er so schön sagte.

Im Anschluss beantworte der Autor ein paar Fragen. Ein kurzer Hinweis dazu vorweg: Einige Antworten sind stark gekürzt, weil es mir zum Teil unmöglich war seine geistigen Ergüsse und meistens sehr ausführlichen Antworten schnell genug mitzuschreiben. Ich habe mich jedoch um eine möglichst umfangreiche Zusammenfasssung bemüht.

In einer Übersetzung gehe leider immer viele Dinge verloren, wie zum Beispiel die geheime, tiefere Bedeutung von Ortsnamen. Wie sei es für ihn durch eine Übersetzung die Kontrolle über sein Buch zu verlieren? Er antwortete, er sei kein Kontrollfreak, der wolle, dass alles perfekt sei. Ja, vieles habe mit Sprache zu tun, aber er hatte im Grunde keine andere Wahl als loszulassen, weil Englisch nun einmal die einzige Sprache sei, die er fließend spreche. Er hatte seinen eisernen Griff also zwangsläufig lockern müssen. Außerdem sei ihm bewusst, dass er oft mit der Sprache spiele und deshalb ohnehin schwer zu übersetzen sei. Er biete seinen Übersetzern daher immer an ihm Fragen zu stellen um sich auszutauschen und ihre Arbeit so etwas zu erleichtern. Manche Sachen könne man jedoch auch einfach nicht übersetzen, wortwörtlich schon gar nicht.

In Die Musik der Stille habe er sich sprachlich gesehen sogar noch mehr ausgetobt als in Der Name des Windes. Er habe dabei sogar gleich an die Übersetzer denken müssen und gewusst, dass manche Wortspiele nicht zu übersetzen wären. „Sorry“.

Auf die nächste Frage antwortete er, dass er zumindest hoffe, dass es einen Unterschied zwischen ihm und den Autoren gebe, die schlechte weibliche Figuren entwerfen. Er denke viel über seine Charaktere nach und gehe vorsichtig mit ihnen um. Es sei ihm wichtig, eine starke, weibliche Figur zu kreieren, weil er wisse, dass Frauen in unserer Gesellschaft oft schlecht dargestellt oder falsch wahrgenommen würden. In Bezug auf Denna sei das größte Problem dabei, dass sie oft nicht das tue, was man aus gesellschaftlicher Sicht von ihr erwarte. Manche Leute würden denken es sei ihre Pflicht Kvothe zurückzulieben und wenn sie das nicht tue, seien die Leute sauer oder hielten Denna gar für eine Schlampe und das sei in seinen Augen eine furchtbare Denkweise. Es mache Patrick Rothfuss vielmehr stolz, dass Denna eine starke Frau sei, die eine Beziehung verlassen würde, wenn es ihr darin nicht gut ginge oder sie schlecht behandelt würde.

Daraufhin fragte er das Publikum, wer jemanden kenne, der in einer Beziehung schon einmal misshandelt wurde und es gingen erschreckend viele Hände hoch. Er sagte, die einzige Möglichkeit in so einer Situation wäre es zu gehen, die Beziehung zu verlassen und all das hinter sich zu lassen. Das wäre das einzig Richtige! Dann kam er noch einmal kurz auf die Ausgangsfrage zurück. Er wolle nicht dazu beitragen eine weibliche Figur zu zeigen, die ständig nur um den Protagonisten kreise. Er wolle Denna nicht schwach oder oberflächlich erscheinen lassen und denke, dass sei ihm gelungen.

Nachfolgend wurde eine Szene aus dem neuen Roman auf Deutsch vorgelesen, ehe das Interview fortgesetzt wurde.

Patrick Rothfuss bevorzuge es seinen Lesern Raum zu lassen die Geschichte so zu genießen, wie sie es wollen. Deshalb beschreibe er Fela beispielsweise kaum, wodurch jeder eine etwas andere Vorstellung von ihr habe. Sie sollen die Möglichkeit haben „schön“ auf ihre eigene Art auszulegen. Er wolle ihnen somit nicht vorschreiben, was „schön“ sei und lasse sich diese Arbeit lieber von den Lesern abnehmen. Das sei aber nur ein kleines Beispiel dafür.

In Auris Geschichte wolle er es ebenfalls dem Leser überlassen, wie er die Dinge sehe. Ihre Rätselhaftigkeit mache ihren Charme aus, doch der Rest sei der individuellen Interpretation überlassen. Es gebe demnach verschiedene Möglichkeiten Auri zu sehen, aber keine falsche Lesart; jeder solle für sich selbst entscheiden. Der Autor möge sogar die Blickwinkel, die er selbst gar nicht gesehen habe. Jede mögliche Sicht auf die Dinge sei für ihn in Ordnung.
Begrenzt sei die Auslegung lediglich auf die Grundlage, also die Belege dafür im Text, sodass Auri jedenfalls keine Schildkröte sei. *g*

Er verrate allerdings noch nicht, ob Auri im dritten Band der Königsmörder-Chronik eine wichtigere Rolle spielen werde. Wann dieser erscheint? Sobald er es weiß, werde er es uns wissen lassen. Er werde es nicht geheim halten! Manchmal würde ihm unterstellt, er sei ein Alien, der sich von dem Elend seiner Leser ernähre, aber nein! The Doors of Stone (so der Arbeitstitel) sei schlicht noch nicht fertig. Wann es fertig werde, wisse er noch nicht und er wolle nicht noch einmal den Fehler machen einen konkreten Zeitpunkt zu nennen, den er vielleicht gar nicht einhalten könne, sodass die Leute dann traurig seien. Also sage er jetzt 2025, damit wir alle überrascht seien, wenn es doch eher erscheine. Er gebe sein Bestes, weil er eben das beste, ihm mögliche Buch schreiben möchte.

Ob er daran interessiert sei andere Genres auszuprobieren? „NO!“ Im Fantasy-Bereich könne er alles machen, was er in jedem anderen Genre auch machen könne – plus Elben. Er müsse sich also nicht schlecht fühlen, wenn er zum Beispiel einen Geist in eine „normale“ Handlung einbringe. Er liebe einfach Geschichten mit phantastischen Elementen. Seiner Meinung nach würden sie Bücher fast immer besser machen, es verleihe ihnen einen besonderen Geschmack.

Anschließend beantwortete er noch Fragen aus dem Publikum, darunter Fragen nach Tipps zum Schreiben, der Handlung des dritten Bandes, die er selbstverständlich noch nicht preisgebe, und nach einem Charakter, den er für ein Videospiel entwickele. Letzteres sei eine ganz andere, neue Erfahrung für ihn, weil ihm die Kontrolle über die Handlung etc. völlig entzogen sei. Er könne noch nicht viel darüber verraten, sei aber sehr aufgeregt deswegen.

Wie viel von Kvothe seinem eigenen Leben entnommen sei? „Das schöne Spiel“ stamme aus seinem eigenen Leben. Er wurde auf einem Spielplatz dazu inspiriert, als er Kindern beim Spielen zusah. Manchmal kämen Dinge also tatsächlich aus der realen Welt. Das sei jedoch ein komisches Beispiel.

Neil Gaiman und Terry Pratchett zählen zu seinen Lieblingsautoren. Das letzte Einhorn sei eines seiner Lieblingsbücher. Er liebe die fantastische Sprache, deretwegen es wahrscheinlich auch ein Alptraum sei das Buch zu übersetzen. Er selbst habe zudem einen Goodreads Account und rezensiere dort regelmäßig Bücher.

Es gebe zwar Gespräche über Verfilmungen, vielleicht werde aber nichts daraus und vermutlich würden es sowieso alle hassen, wenn sie doch gemacht würden. Er werde seinen Fans neue Entwicklungen in dieser Hinsicht keinesfalls vorenthalten. Natürlich hätte er dann auch gern die Kontrolle über die Filme, würde sie aber wohl nicht bekommen.

Damit war die Zeit leider um, zumal er noch Bücher signieren wolle und die Universität vermutlich sauer wäre, wenn er das Audimax bis 3 Uhr morgens in Beschlag nähme. Er bedankte sich bei allen für unser Kommen und bat die Leute in der Signierschlange nach vorn zu lassen, die vielleicht noch Kinder vom Babysitter abholen oder einen bestimmten Zug/Bus erwischen müssten.

Da Photos sowieso erst nach dem Signieren gemacht werden konnten und meine Begleitung als großer Fan natürlich unbedingt eines wollte, wofür ich vollstes Verständnis hatte, blieben wir also einfach sitzen, bis nur noch eine Handvoll Leute im Hörsaal waren und man nicht mehr anstehen musste.

In der Zwischenzeit kaufte ich mir noch ein Exemplar von Der Name des Windes, weil mir der Autor und seine Antworten so gut gefallen hatten, dass ich die Reihe garantiert eines Tages lesen werde. Sonst würde ich mich nämlich, spätestens wenn sie mir dann so gut gefällt wie erhofft, unglaublich über mich selbst ärgern, dass ich mir die Chance auf ein signiertes Exemplar entgehen ließ. Dieses Risiko wollte ich also gar nicht erst eingehen.

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