Aug  05

[Ausprobiert] Lesekissen

05. August 2011 | 18:52 | Getestet

Im April dieses Jahres hatte ich euch schon einmal ein Buchkissen präsentiert, doch inzwischen habe ich eines entdeckt, das noch besser ist, weswegen ich euch heute eine weitere Lesehilfe präsentieren möchte: das Lesekissen von Kleid und Krümchen.

Das Lesekissen oder auch Lesepultli besteht aus Baumwolle/Leinen und bei 30°C waschbar, sodass man sich keine Sorgen machen muss, wenn es mal schmutzig wird. Auch dieses Kissen ist prismenförmig, d.h. es ist an der einen Seite höher als an der anderen (an der höchsten Stelle ist es etwa 12 cm hoch). Das Buch liegt also schräg auf dem Kissen, wodurch man es natürlich besser und bequemer lesen kann. Insgesamt ist das Kissen etwa 32 cm lang und 27 cm breit. Es ist daher für alle gängigen Buchformate geeignet, egal ob Hardcover oder Taschenbuch. Oben in der Mitte ist zudem noch ein Lesebändchen angebracht, was sehr praktisch ist, falls man gerade kein Lesezeichen parat hat.

Wie schon die Schmuserolle und das bereits vorgestellte Buchkissen hat auch diese Version zwei etwas dickere Haltegummis, in die man das jeweilige Buch einspannen kann, damit es nicht verrutscht. In dem Punkt unterscheidet es sich also noch nicht allzu sehr von anderen Leseaccessoires. Das Besondere sind jedoch die zwei weiteren, schräg angebrachten Gummis. Diese sind flexibler, als die beiden anderen und dienen dazu, die einzelnen Seiten des Buches an der Stelle offen zu halten, an der man sich gerade befindet und weiter lesen möchte. Dabei sind sie sehr elastisch, sodass sie nicht in die Seiten einschneiden, sondern sie nur locker festhalten. Allerdings auch nicht so locker, dass die Seiten herausrutschen könnten.

Diese Gummis ermöglichen freihändiges Lesen, wie ich es noch bei keiner anderen Lesehilfe entdeckt habe. Man muss natürlich Umblättern, das kann einem niemand abnehmen. Aber man kann ganz leicht die Seite aus dem rechten Gummi hinaus ziehen, ohne sie in irgendeiner Weise zu beschädigen, und sie dann auf der linken Seite unter den Gummi schieben. Das dauert nur eine Sekunde, danach kann man freihändig weiter lesen und dabei z.B. weiter Kaffee/Tee trinken oder ähnliches. Gerade bei schweren und dicken gebundenen Büchern ist das Lesen so viel gemütlicher. Durch die schräge Position der Gummis werden auch keine Textzeilen verdeckt, sondern höchstens mal eine Seitenzahl.

Ist das Lesekissen mal gerade nicht in Gebrauch, kann man die Gummis einfach nach hinten umschlagen, damit nur noch die gestaltete Vorderseite zu sehen ist – dann muss man ‚Unwissenden’ auch nicht erklären, was es mit den Gummis auf sich hat. ;) Außerdem kann man das Lesepultli dann natürlich auch als gewöhnliches, dekoratives Kissen auf die Couch legen oder es als Kopfkissen verwenden.

Das Design ist individuell und frei wählbar. Ihr könnt eurer Phantasie also freien Lauf lassen und das Kissen so gestalten (lassen), wie es euch am besten gefällt. Ihr könnt euch sowohl ein Motiv aussuchen als auch über die Farbe entscheiden. Ihr könnt es sogar besticken oder Applikationen aufnähen lassen, was eurem Geschmack eben am ehesten entspricht.

Ich bin jedenfalls total begeistert und nutze das Kissen immer, wenn ich gebundene Bücher lese, weil es einfach so viel bequemer ist. Ich lege es mir entweder auf den Schoß oder lege es auf den Schreibtisch und bin sehr froh darüber, dass ich das Buch nicht die ganze Zeit festhalten muss. Wenn ich nicht gerade umblättere, kann ich dabei noch gemütlich eine Tasse Tee trinken, was gerade im Winter bei mir häufig der Fall ist, nur dass ich dazu früher immer das Lesen kurz unterbrechen musste.

Von mir gibt es daher eine eindeutige Empfehlung, auch wenn das Kissen bei einem Preis von 36,50 Euro nicht ganz billig ist. Die individuelle Gestaltung und das freihändige Lesen sind es in meinen Augen aber wert, sodass sich die Investition durchaus lohnt. Bestellen könnt ihr das handgefertigte Lesepultli online im DaWanda Shop von Kleid und Krümchen.

Apr  29

[Ausprobiert] Buchtasche

29. April 2011 | 18:50 | Getestet

Auch heute möchte ich euch wieder ein ganz besonderes Leseaccessoire vorstellen, das nicht nur unheimlich praktisch, sondern auch extrem stylish ist: Die Buchtasche von NI-KO.

Von den verschiedenen Designs habe ich mich als Pünktchenfan natürlich für die wunderschöne Version „Dot & Dotty“ entschieden. Die ist wirklich ein echter Hingucker!

Sie besteht aus Baumwolle und ist durch den Gummibandverschluss auch für unterschiedlich große Bücher geeignet. Bei geschlossener Klappe ist sie ca. 26cm lang und 19 cm breit. Von kleinen Taschenbüchern bis hinzu normalen Hardcovern passt da alles bequem rein. Lediglich die extrem großen bzw. dicken Schinken wie z.B. Grimm von Christoph Marzi sind etwas zu groß für diese Tasche.

Doch die Tasche ist, wie schon gesagt, nicht nur hübsch anzusehen, sonder auch praktisch. Ich lese gern, wenn ich unterwegs bin, zum Beispiel in der Bahn, und habe daher fast immer ein Buch dabei, egal wohin es geht. Da ich aber so penibel bin, was meine Bücher betrifft, stecke ich die Bücher natürlich nicht einfach irgendwie so in meine Handtasche oder meinen Rucksack. Ich hab viel zu viel Angst davor, dass das Buch davon Schaden nehmen könnte.

Bisher befand sich mein aktuelles Buch dann immer in einer (dicken) Plastiktüte, die aber auch ziemlich schnell kaputt gingen, sodass ich da regelmäßig eine neue benutzen musste und wirklich schön war das auch alles nicht. Die Lösung für dieses Problem ist diese tolle Buchtasche. Sie ist aus relativ dickem Stoff, schön verarbeitet und schützt das Buch so optimal vor angestoßenen Ecken oder Kanten. Und es raschelt nicht die ganze Zeit in der Tasche. *g*

Wenn man sein Buch aus so einer schicken Tasche herausholt, wird man außerdem weniger schief angesehen als wenn man immer mit einer Plastiktüte herum hantiert.

Ich kann sie also wirklich jedem ans Herz legen, der viel unterwegs liest und auch großen Wert darauf legt, dass seine Bücher beim Transport nicht beschädigt werden. Sie eignet sich natürlich auch sehr gut als Geschenk für Leseratten.

Kaufen könnt ihr das gute Stück, sowie andere trendige Taschen, in den verschiedenen Varianten online im DaWanda Shop von NI-KO oder direkt auf der Website von NI-KO zum Preis von 17,50 €.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Frau Koppenhagen, ohne deren freundliche Unterstützung dieser Bericht nicht möglich gewesen wäre.

Apr  09

[Ausprobiert] Buchkissen

09. April 2011 | 17:24 | Getestet

Nach der Schmuserolle möchte ich euch nun ein weiteres Leseaccessoire vorstellen, das ich zur Zeit benutze und das mir im Moment sogar noch ein wenig besser gefällt. Es handelt sich dabei um ein Buchkissen von Leaena’s Gewandungen.

Das Kissen besteht aus verschiedenen Stoffen aus Baumwolle und ist gefüllt mit Polyesterfüllwatte. Zum Waschen kann man diese über einen Reißverschluss einfach entfernen. Genau wie auch die oben erwähnte Schmuserolle, hat das Kissen zwei Haltegummis, in die man das Buch einspannen kann, damit es nicht verrutscht. Außerdem ist auch ein Lesebändchen an das Kissen angebracht und generell ist das Kissen auch sehr schön verarbeitet.

Vom Prinzip her funktioniert das Kissen auf die gleiche Weise wie die Schmuserolle. Nur durch die Form unterscheiden sich die beiden Leseaccessoires voneinander. Das Kissen ist prismenförmig, es liegt glatt auf, geht aber von einer zur anderen Seite schräg nach oben. (Es ist ca. 35 cm lang, 28 cm breit und an der höchsten Stelle etwa 15 cm hoch.) Dadurch liegt auch das Buch schräg auf dem Kissen, wie bei einem Pult. In dieser Position kann man das Buch dann sehr bequem lesen.

Durch die sehr elastischen Gummibänder lassen sich alle möglichen Formate darin einspannen, von Taschenbüchern bis hinzu großen Hardcovern, alles kein Problem. Ein Lesezeichen braucht man Dank des Lesebändchens auch nicht.

Wenn man mal kein Buch in dem Kissen hat, kann man es auch einfach als herkömmliches Kissen verwenden, denn es ist schön weich.

Lediglich freihändiges Lesen ist auch mit diesem Kissen nicht möglich, da das Buch nicht von allein offen bleibt. Man kann natürlich die Gummibänder nicht nur über die Buchdeckel, sondern auch die Seiten spannen, allerdings fehlt dann etwas vom Text der Seiten. Man muss also auch bei diesem Kissen noch wenigstens eine Hand zu Hilfe nehmen um die Seiten offen zu halten.

Dennoch lässt es sich damit auf jeden Fall viel bequemer lesen, als wenn man das Buch auch noch festhalten müsste.

Da Geschmäcker ja bekanntlich verschieden sind, gibt es das Kissen in verschiedenen Farben, Mustern und Größen.

Bestellen könnt ihr das handgemachte Buchkissen online im DaWanda Shop von Leaena´s Gewandungen (Preis: 38,00 € für das große; 25,00 € für das kleine Kissen). Dort gibt es auch dazu passende Buchhüllen, die man in jeder beliebigen Größe bestellen kann.

An dieser Stelle noch ein großes Dankeschön an Frau Rewnitz-Uchtmann, ohne deren freundliche Unterstützung dieser Bericht nicht möglich gewesen wäre.

Mrz  28

[Ausprobiert] Bücher-Shopper

28. März 2011 | 00:28 | Getestet

Heute möchte ich euch mal wieder ein Produkt vorstellen, das ich ausgiebig getestet habe. Es ist ein tolles Accessoire für jeden Bücherfreund und vor allem für diejenigen, mich eingeschlossen, die in der Regel an keinem Buchgeschäft vorbei kommen ohne Bücher zu kaufen: der Bücher-Shopper.

Einige werden dieses Produkt für überflüssig halten und haben damit vielleicht auch nicht ganz Unrecht. Doch das trifft auf viele Lese-Accessoires zu, denn auch ein x-beliebiger Zettel erfüllt z.B. den gleichen Zweck wie ein Lesezeichen. Trotzdem möchte ich als Bücherwurm nicht mehr auf meine diversen Lesezeichen verzichten.

Genug der Vorrede, jetzt zum eigentlichen Bericht. Der Bücher-Shopper ist eine 50×65 cm große, geräumige Falttasche, bestehend aus 100% Polyester. Es gibt sie (bisher) in vier verschiedenen Varianten. Meine ist das Modell abc, also bedruckt mit den Buchstaben des Alphabets.

Besonders praktisch ist dieses Accessoire durch die Falttechnik. Man kann den Bücher-Shopper so zusammen falten, dass er in die kleine Tasche hinein passt. Er ist dann keine 20 cm mehr breit und so flach, dass er überall hinein passt und man ihn überall hin mitnehmen kann. Es könnte ja sein, dass man ihn braucht. Er nimmt also kaum Platz weg.

Meiner Meinung nach ist er auch stabiler als andere Tragetaschen. Stabiler als ein Stoffbeutel natürlich nicht, aber auf jeden Fall deutlich stabiler als die aus Plastik, die man normalerweise bei seinem Einkauf überall erhält. Das muss er ja auch sein, denn Bücher sind schwer, vor allem die gebundenen.
Besonders schön sind die sehr breiten Schlaufen/Griffe. Sie sorgen zusätzlich für Stabilität, denn häufig sind es ja genau die Griffe, die zuerst reißen, zumindest bei mir, und ermöglichen auch ein bequemes Tragen über der Schulter. Je mehr Bücher man kauft und in die Tasche packt, desto schwerer wird sie natürlich und desto eher möchte man sie lieber über der Schulter tragen als sie in die Hand zu nehmen.
Im Gegensatz zu einer normalen Plastiktüte sieht der Bücher-Shopper dabei auch noch gut aus. Man könnte ihn sogar fast für eine dieser neuen übergroßen Handtaschen halten.

Ob man nun den Bücher-Shopper oder doch lieber die alt bekannte Plastiktüte bevorzugt, muss im Endeffekt jeder für sich selbst entscheiden. Aber mich hat der Shopper von seinen Qualitäten überzeugt, zumindest wenn ich vorhabe mehr als nur ein Buch zu kaufen. Er nimmt nicht viel Platz ein und ich kann ihn, wenn er mit Büchern voll gepackt ist, über der Schulter tragen ohne dass es komisch aussieht, was bei einer Plastiktüte der Fall wäre.

Wenn ihr also viel und gern Bücher im Laden einkauft oder auf Flohmärkten bzw. Messen euren SuB erweitert anstatt nur im Internet zu bestellen, kann ich euch den Bücher-Shopper sehr empfehlen. Er wird euch das nach Hause schleppen eurer neuen Errungenschaften definitiv erleichtern.

Erwerben könnt ihr das gute Stück sowohl im Shop des moses. Verlags, bei dem ich mich an dieser Stelle auch noch einmal für die freundliche Unterstützung bedanken möchte, als auch in verschiedenen Buchläden, z.B. bei Thalia.

Nov  21

[Ausprobiert] Schmuserolle

21. November 2010 | 16:36 | Getestet

Neben den Lesezeichen habe ich vor Kurzem noch ein weiteres Lese-Accessoire getestet: die Schmuserolle. Das Ergebnis möchte ich euch nun vorstellen.

Insgesamt hat mich die Schmuserolle durchweg positiv überraschend und mich von ihren Qualitäten überzeugt. Sie ist etwa 36 cm lang und hat einen Durchmesser von ca. 17 cm. Gefüllt ist die Schmuserolle mit kleinen Styroporkügelchen, allerdings nicht zu prall. Dadurch ist sie sehr leicht und besonders flexibel. Auf einer Seite hat sie außerdem eine kleine zusätzliche Tasche, in der man verschiedene Kleinigkeiten aufbewahren kann, wie z.B. einen Stift oder um – passend zum Lesen – das jeweilige Lesezeichen während des Lesens sicher zu verstauen und schnell wieder zu finden.

Meine Schmuserolle ist ein basic Modell in der Farbe bordeaux. Die Farbe sieht auch genauso aus wie auf den Photos auf der Website, sodass sie genau meinen Vorstellungen entsprach und es keine böse Überraschung gab, wie das ja manchmal der Fall ist. Das Material ist 100% Baumwolle und fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. (Die Schmuserolle ist vielfältig einsetzbar und eignet sich z.B. auch hervorragend als Nackenrolle.) Wer es allerdings noch eine Nummer flauschiger haben möchte, sollte auf eins der Limited-Modelle zurückgreifen. Ich habe mich bei meinem Test aber weitestgehend auf die Geeignetheit als Lese-Accessoire beschränkt.

Die Schmuserolle ist mit zwei etwa 2 cm breiten Flexbändern ausgestattet, in die man sein Buch einspannen kann. Durch die sehr flexiblen Gummibänder lassen sich sowohl kleinere Taschenbücher als auch größere Hardcover-Ausgaben problemlos einspannen. Wenn man die beiden Buchdeckel erst einmal eingespannt hat, kann man die Schmuserolle in die entsprechende Position rücken und gemütlich lesen. Nur die Seiten muss man selbst offen halten, wofür eine Hand aber ausreicht. Wer – wie ich – sehr penibel ist, was seine Bücher angeht, sollte allerdings nur gebundene Bücher in die Schmuserolle einspannen, da Knicke in den Buchrücken der Taschenbücher sonst nahezu unvermeidbar sind.

Besonders positiv hervorzuheben ist die schöne Verarbeitung (made in Germany). So werden die flexiblen Gummibänder zwar auch von Stoff umschlossen, dieser ist aber nicht an der Schmuserolle fest genäht, sodass der Stoff nicht darunter leidet, wenn man die Bänder mal etwas weiter dehnen muss. Lediglich sehr kleine Bücher oder Hefte sowie extrem große Bücher lassen sich nicht in die Schmuserolle einspannen. Aber auch das ist kein wirklicher Nachteil.

Ohne das Buch hinein zu spannen, kann die Leserolle nämlich auch verwendet werden. (siehe Bild) Man kann ansonsten ungeeignete Bücher auch einfach auf die Schmuserolle legen und es dann genauso lesen wie ein eingespanntes Buch. Durch die Flexibilität bleiben zumindest gebundene Bücher trotzdem offen darauf liegen und klappen nicht wieder zu. Für Taschenbücher gilt das natürlich nur, wenn der Buchrücken schon gebrochen wurde.

Die Schmuserolle ist im Ergebnis also ein wirklich gelungenes Accessoire, das vor allem das lange Lesen wesentlich angenehmer machen kann. Durch ihr geringes Gewicht kann man sie sich auch bequem im Liegen auf den Bauch legen oder einfach im Sitzen auf den Schoß. Da sie das Buch komplett stützt und man lediglich die Seiten aufhalten muss, kann man viel entspannter Lesen und die Arme werden nicht mehr so angestrengt, was gerade das Lesen gebundener Ausgaben auf Dauer sehr unangenehm macht. Und wenn man mal müde wird, kann man seinen Kopf einfach auf die Rolle sinken lassen und ein kleines Nickerchen machen.

Wer also ein Accessoire sucht, mit dem man lange und bequem lesen kann, dem kann ich die Schmuserolle nur empfehlen.

Kaufen könnt ihr die Schmuserolle online bei Kohlibri (Preis: 19,95 €). Ich habe sie aber auch schon in diversen Thalia Filialen gesehen.

Nov  13

[Ausprobiert] Lesezeichen

13. November 2010 | 15:34 | Getestet

Wir alle lieben Bücher, das ist ja nichts Neues. Doch um unser Hobby richtig ausleben zu können, brauchen wir nicht nur immer wieder neuen Lesestoff, sondern auch die dazugehörigen Accessoires! Aus diesem Grund möchte ich euch in diesem Beitrag viele unterschiedliche Lesezeichen vorstellen, die ich alle für euch getestet habe.

Präsentieren möchte ich euch verschiedene Magnetlesezeichen, Metalllesezeichen, Lesezeichen mit Gummiband sowie die herkömmlichen Lesezeichen, die man einfach hinein legt und das Buch dann zu klappt. Beginnen wir mit den Magnetlesezeichen. Getestet habe ich zwei verschiedene Varianten, die es natürlich in mehreren Ausführungen gibt.

Zum einen gibt es Magnetlesezeichen mit verschiedenen Aufschriften, z.B. „Lieblingsbuch“ oder „lieber lesen“. Diese sind jeweils im 2er-Pack und in verschiedenen Farben erhältlich. Optisch gefallen sie mir sehr gut, vor allem die Farbkombinationen. Meine waren blau/braun und grün/violett mit den eben genannten Aufschriften. Dabei ist immer jeweils ein Magnetlesezeichen braun bzw. violett mit blauer bzw. grüner Schrift und eins blau bzw. grün mit brauner bzw. violetter Schrift. Sie sind auch besonders praktisch, da sie auf Grund des Magneten nicht einfach aus dem Buch heraus fallen können. Die magnetische Wirkung ist allerdings nicht allzu stark, sodass man nicht mehr als ein oder zwei Seiten dazwischen klemmen kann, sonst hält es nicht.

Zum anderen gibt es noch die Magnetlesezeichen mit den kleinen Figürchen. Auch hier gibt es wieder viele verschiedene Varianten, von Lebensmitteln wie Cupcakes oder Früchte, über Tiere wie z.B. Schafe oder Frösche bis hin zu verschiedenen Themen wie z.B. Babys, Glück oder Krimi ist wirklich alles dabei. Die Gestaltung der verschiedenen Sets ist wirklich gut gelungen. Punkte, Streifen, Schneeflocken, Karos, etc pp. Alle möglichen Muster in Verbindung mit den verschiedenen Figuren. Auch hier sind die Magnete nicht allzu stark, sodass man nur ein oder zwei Seiten dazwischen klemmen kann. Aber das reicht ja auch aus.

Und von diesen Lesezeichen hat man sogar noch etwas, wenn man das Buch dann zu klappt. Die kleinen Figürchen schauen nämlich oben aus dem Buch heraus (siehe Bild). Ist das nicht toll? Ich finde das total putzig wie der kleine Pinguin oben aus dem Buch heraus schaut. (Das gilt natürlich auch für alle anderen Figuren)

Bei herkömmlichen Lesezeichen gibt es ebenfalls die verschiedensten Möglichkeiten die optisch noch ein bisschen aufzupeppen. Zum Beispiel durch verschiedene Bilder und Motive oder auch durch oben angebrachte Bändchen, die dann wieder aus dem zugeklappten Buch heraus schauen. Es geht aber sogar noch besser!

Ich weiß nicht genau, wie man es nennt, daher versuche ich mal es zu beschreiben. Die Schmetterlinge auf dem Lesezeichen sind nicht einfach aufgedruckt, sondern fühlen sich an wie Samt und sind auch etwas erhöht. Das fühlt sich unglaublich toll an und sieht dazu auch noch wunderschön aus. Der Raum zwischen den Schmetterlingen glänzt zu dem noch im Licht.

Ganz besondere Schmuckstücke sind allerdings die Metalllesezeichen! Sie bestehen aus kleinen, flachen Edelstahlplatten, aus denen Bilder und Zitate hinaus gestanzt wurden.

Die ausgewählten Zitate haben natürlich alle etwas mit Büchern zu tun. Meine Varianten sind „Du öffnest die Bücher und sie öffnen Dich!“ und „Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen. Außerdem sind sie jeweils noch mit einem Lederband versehen. Diese Lesezeichen sind wirklich etwas für Liebhaber. Obwohl die dünnen Plättchen relativ stabil sind, sollte man sie trotzdem nicht zu grob anfassen, vor allem nicht dort, wo Teile der Platte ausgestanzt wurden. Ansonsten gibt es an diesen Lesezeichen absolut nichts auszusetzen und sie sind wirklich das Highlight jeder (Lesezeichen)Sammlung.

Zum Schluss noch meine neuen persönlichen Favoriten: Die Lesezeichen mit Gummiband.

Auch hier gibt es natürlich wieder die unterschiedlichsten Motive: Bilder, Sprüche oder auch einfach nur schöne Schnörkel in verschiedenen Farben und Formen. Diese Lesezeichen empfinde ich vor allem als besonders praktisch. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern sind auch sehr stabil. Das Gummiband ist fest in das Lesezeichen integriert, sodass es nicht einfach heraus gerissen werden kann und auch das Gummiband ist meinen Erfahrungen nach zu Urteilen sehr reißfest.

Das Gummiband wird um das Buch herum gezogen, wodurch das Buch geschlossen bleibt und das Lesezeichen auf keinen Fall aus Versehen heraus rutschen kann. Dabei spielt es auch keine Rolle, wie groß oder klein das Buch ist. Es funktioniert bei dünnen und dicken Taschenbüchern genauso gut wie bei gebundenen Ausgaben, da das elastische Gummiband so anpassungsfähig ist. Lediglich für kleine Heftausgaben, wie z.B. von Reclam, sind diese Lesezeichen nicht geeignet.

Diese Lesezeichen haben sich jedenfalls so schnell bei mir beliebt gemacht, dass ich gleich noch einmal welche nachgekauft habe um sie von Buch zu Buch wechseln zu können.

Ich hoffe dieser kleine Bericht hat euch gefallen und vielleicht habt ihr ja sogar das ein oder andere Lesezeichen entdeckt, das ihr noch nicht kanntet, aber gern kennen lernen würdet. ;)

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal beim moses. Verlag bedanken, ohne dessen freundliche Unterstützung dieser Bericht nicht möglich gewesen wäre. Im Shop des Verlages könnt ihr euch die ganzen Lesezeichen sowie weitere Variationen noch genauer anschauen und sie dort auch bestellen.

Sep  16

[Ausprobiert] Book Darts

16. September 2010 | 20:17 | Getestet

Nachdem die liebe Irina auf ihrem Blog davon berichtet hatte, musste ich sie einfach haben! Eine einfache, aber absolut geniale Erfindung, die echt nützlich ist, vor allem für Bücherwürmer. Wovon ich spreche? Natürlich von Book Darts!!!

Irina hatte sie auf ihrem Blog vorgestellt und auch Photos gezeigt und ich hatte mich sofort in sie verliebt. Es ging mir schon oft so, dass ich irgendein Buch gelesen und dabei auf eine wunderschöne Stelle gestoßen bin, die ich hinterher gern noch einmal gelesen oder sogar abgeschrieben hätte. Beim Lesen hatte ich aber natürlich vergessen irgendein Lesezeichen an der Stelle zu hinterlassen und hinterher habe ich entweder Stunden nach dem Zitat suchen müssen oder es nicht mehr gefunden. Wirklich schade!

Das ist aber nun vorbei, denn die Book Darts sind wundervolle Präzisionslesezeichen, mit denen sich solche Stellen einfach markieren lassen. Und im Gegensatz zu normalen Lesezeichen oder Büroklammern, Klebezettelchen, etc. können sie weder heraus fallen noch das Buch in irgendeiner Form beschädigen. Sie sind unheimlich praktisch und sehen dazu noch gut aus.

Ich habe mich im Internet dann sofort auf die Suche nach ihnen gemacht. Irina hatte zwar einen Link zu einem Online-Händler gepostet, dieser war mir jedoch zu teuer. 10 Euro für eine kleine Dose finde ich schon reichlich viel, aber zusätzlich noch 6 Euro für den Versand, obwohl die Dose nur ein paar Gramm wiegt, war mir schlicht zu teuer. Also suchte ich weiter und dank Google bin ich nach einer Weile auf die Seite eines kleinen Shops namens R.S.V.P. gestoßen, der ebenfalls die schönen Book Darts anbot, und zwar für nur 7,50 Euro. Auch der Versand – in Höhe von 3 Euro – war wesentlich billiger.

Wie der Zufall so wollte, war dieser kleine Shop in Berlin und dann sogar in Mitte und nicht etwa in irgendeinem Randgebiet. Als ich gestern sowieso in der Nähe war, bin ich also gleich dorthin gefahren.

Der Laden ist wirklich toll und die Dame, die mir um 12 Uhr öffnete, war sehr nett. Er ist zwar klein, bietet aber tolle Sachen an, die es nicht überall zu finden gibt, wie eben z.B. auch die Book Darts. Ich habe mich ziemlich lange mit ihr unterhalten und sie hat mir viele interessante Sachen über den Laden erzählt und die Sachen, die sie dort verkaufen. Wenn ihr in Berlin wohnt oder hier zu Besuch seid, könnt ihr ruhig mal vorbei schauen. Es gibt dort wirklich tolle Lese- und Schreibutensilien.

Falls ihr nun auch solche Book Darts haben wollt, dann bestellt sie doch am besten bei R.S.V.P.. Schaut euch bei der Gelengenheit mal im Online-Shop um, es gibt nämlich viel zu entdecken.

Apr  15

[Ausprobiert] ghd Styler IV

15. April 2010 | 23:28 | Getestet

Eigentlich hatte ich für den nächsten Post etwas Anderes geplant, aber ich muss jetzt erst einmal über meine neueste und vor allem auch teuerste Errungenschaft berichten, den ghd Styler IV.smile

Dieses sagenhafte Gerät ist noch viel großartiger als ich es jemals für möglich gehalten hätte. Mir war zwar bewusst, dass es mehr kann und natürlich besser ist als ein gewöhnliches Glätteisen – das kann man bei dem Preis ja auch erwarten – aber es ist noch viel, viel besser!

Zum einen kann man damit nahezu jede erdenkliche Frisur machen: Locken, Wellen, Krause, glatte Haare, 80er-Welle, und und und. Ein kleiner Schwung kann da schon viel ausmachen. Im Gegensatz zu einem Lockenstab, selbst mit Aufsätzen, kann man auch verschiedene Arten von Locken machen, von extremen Korkenzieherlocken bishin zu sanften Wellen ist alles möglich. Das alles natürlich mit nur einem Gerät und ohne, dass man irgendwelche Aufsätze wechseln muss oder ähnliches.

Zum anderen hält die Frisur dann auch und zwar nicht nur zwei Stunden! Ich war in meinem ganzen Leben noch nie so begeistert von meinen Haaren. An sich sind meine Haare sehr schön: blond, lang und sehr dick. Leider habe ich von Natur aus aber eher krauses und krisseliges Haar, sodass ich damit immer irgendetwas machen muss. Einfach an der Luft trocknen lassen oder ähnliches geht bei mir also gar nicht, wenn man zumindest ein wenig Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild legt. Mit meinem bisherigen Glätteisen konnte ich meine Haare zwar auch gut glätten, aber das war dann auch nur zu Hause schön. Ein Windstoß, etwas Feuchtigkeit oder auch nur fünf Minuten ein Zopf und schon war alles hinüber.

Nicht so mit dem ghd Styler, was mich selbst über die Maße überrascht hat. Ich wasche meine Haare immer schon abends, da sie sehr lange zum Trocknen brauchen und ich dafür morgens nicht genügend Zeit habe. Deswegen glätte ich sie dann auch schon mal, damit ich morgens nicht ganz und gar von vorne anfangen muss. Leider verwandeln sich viele Partien über Nacht dann immer wieder zu Locken und/oder Wellen, die nur schwer zu beseitigen sind. Der ghd Styler löst dieses Problem fast in Luft auf! Ich bin mit glatten Haaren ins Bett gegangen und auch wieder aufgewacht. Das gab es tatsächlich noch nie. Ich habe nur ein oder zwei Strähnchen noch einmal nachgebessert, obwohl ich durchaus auch ohne aus dem Haus hätte gehen können.

Und es kommt tatsächlich noch besser: Ich kam am Nachmittag auch mit perfekt geglätteten Haaren wieder zu Hause an! Trotz Regen! Das ist einfach unfassbar für mich. Normalerweise krisseln sich meine Haare schon bei dem geringsten Anflug von Feuchtigkeit und sehen dann einfach nur noch furchtbar aus, sodass ich sie dann meistens zusammen binden muss. Das muss ich nun nicht mehr, denn der ghd Styler bewirkt wahre Wunder.

Ich kann ihn also wirklich jeder Frau empfehlen, die auch öfter Probleme mit ihren störrischen Haaren hat, die aber eigentlich zu schön sind um sie immer in einem Zopf zu verstecken. Lasst euch auch vom Preis nicht abschrecken. Ich weiß, 200 Euro sind eine Menge Geld und haben auch mich lange vom Kauf abgehalten, aber es lohnt sich. Und zwar so richtig! Alle paar Monate kommen außerdem limitierte Editionen heraus, die bei gleichem Preis noch ein paar Extras beinhalten, wie z.B. eine Tasche für den Styler, einen Reisefön, Bürsten, Haarklammern, etc pp. Ich persönlich habe mir daher die stylische precious Edition gegönnt:

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