Okt  06

[Lesung] Loewe Thrillernacht


Auf Grund meines längeren Aufenthaltes bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse konnte ich am Samstagabend, 14. März 2015, erstmals der Loewe Thrillernacht beiwohnen. Die vier anwesenden Autoren – Eoin Colfer, Janet Clark, Ursula Poznanski sowie Arno Strobel – zogen viele Leser an, weshalb das Theaterhaus Schille eigentlich viel zu klein für diese gefragte Veranstaltung war. Nachdem wir eine gefühlte Ewigkeit draußen im Regen auf den Einlass warten mussten, wurden daher nicht einmal alle Wartenden hinein gelassen. Allerdings ist es mir ohnehin schleierhaft ist, warum manche Eltern ihre Kinder im Grundschulalter (oder womöglich sogar jüngere) zu dieser Uhrzeit noch zu einer Lesung (mit)bringen. Vielen davon war erstens die Langweile und zweitens spätestens nach der Hälfte der Lesung anzumerken, dass sie längst ins Bett gehörten.

Eröffnet wurde der Abend, den Marc Langebeck moderierte, schließlich von Janet Clark. Sie berichtete zunächst von ihrem Engagement für Frauen, die Krimis schreiben. Gemeinsam mit anderen versuche sie zu ergründen, warum männliche Krimiautoren besser bezahlt werden und deren Romane mehr Auszeichnungen erhalten, obwohl statistisch betrachtet mehr Krimis von Frauen als von Männern geschrieben werden. Liegt es einfach daran, dass die Männer besser schreiben oder hat es etwas mit dem Überschuss an maskulinen Jury-Mitgliedern zu tun?

Dann sagte sie einige Worte zu ihrer aktuellen Reihe Finstermoos. Berlin spiele oft eine Rolle, weil sie es für eine sehr spannende Stadt halte, weshalb es bestimmt irgendwann einen Krimi geben werde, der nur in der Hauptstadt spielt. In ihrem nächsten Roman, an dem sie gerade arbeite, spiele sich die Handlung aber erst einmal in London und Florenz ab.

Nach dieser kurzen Einführung las sie eine Szene aus dem ersten Band Finstermoos – Aller Frevel Anfang. Insgesamt werde es vier Bände geben, doch im Grunde handele es sich dabei vielmehr um ein Buch, das aufgeteilt wurde um potenzielle Leser nicht durch die ansonsten sehr hohe Seitenzahl abzuschrecken. Der erste Teil ende deshalb auch mit einem fiesen Cliffhanger.

Als nächstes stellte Arno Strobel sein neues Werk Schlusstakt vor. Über 20 Jahre lang habe er als Informatiker für eine Bank in Luxemburg gearbeitet und bis vor einem Jahr nur nebenbei geschrieben. Inzwischen habe er diesen Job jedoch aufgegeben um nun Vollzeit als Autor zu arbeiten. Dadurch könne er jetzt sogar zwei Bücher pro Jahr schreiben.

Sein neuer Roman handele von einer Casting-Show, weil es ein Thema sei, das Jugendliche momentan sehr beschäftigen würde und oft mehr dahinter stecke als es scheint. Zur Recherche habe er unter anderem stundenlang diverse Casting-Shows angeschaut und Teilnehmer sowie Gewinner interviewt, wegen ihrer Knebelverträge allerdings stets nur anonym. In Schlusstakt sei somit nicht alles frei erfunden und er selbst würde seinen noch minderjährigen Kindern nicht erlauben an so einer Show teilzunehmen.

Nachdem er eine Szene aus dem Buch vorgetragen hatte, beantwortete er einige Fragen aus dem Publikum. Mit einem Augenzwinkern gab er an, dass alle Ähnlichkeiten zu existierenden Casting-Shows rein zufällig seien. Die Handlung hatte von Anfang an auf einer Insel spielen sollen um die extremen Gegensätze zwischen dem traumhaften Setting auf den Malediven und der krassen Realität hinter der Kamera hervorzuheben. Arno Strobel schreibe (auch) für Jugendliche, weil sie so unbedarft an gewisse Dinge herangingen und öfter aktiv handeln würden statt sich nur zu sorgen. Deshalb habe es ihn so gereizt seine Figuren auf bestimmte Arten agieren zu lassen. Er verzichte aber absichtlich auf Jugendsprache, da nichts peinlicher sei als ein alter Mann, der versuche jugendlich zu klingen. Bei seinem ersten Jugendthriller habe er aus Angst vor zu viel Brutalität noch gänzlich auf einen Mord verzichtet, wofür er jedoch später bitterböse Mails erntete. Seine eigenen Kinder mögen seine Bücher sehr, nur seiner Ältesten habe Schlusstakt nicht gefallen, doch diese lese generell nicht viel.

Daraufhin betrat Ursula Poznanski die Bühne, die ihre dystopische Trilogie laut eigenen Angaben zu den Soundtracks von Game of Thrones und Gladiator schrieb. Sie habe es extrem genossen sich eine eigene Gesellschaft auszudenken und eine ganz eigene Welt zu kreieren. Emotionskontrolle könne sie bei sich selbst aber nur beim Schreiben anwenden, nicht im privaten Leben, da bemühe sie sich gar nicht erst darum. Es sei ihr nicht schwer gefallen den zweiten Band zu schreiben, weil sie genau wusste, was am Ende passieren, welche Bombe sie platzen lassen würde. Sie habe sich bereits im Vorfeld eine Geschichte überlegt, die dreigeteilt war und auf Grund ihrer Komplexität auch drei Teile erforderte. Außerdem könne sie sich durchaus vorstellen noch einmal eine Trilogie zu schreiben.

Im Anschluss an eine grobe Zusammenfassung der Handlung der Reihe las sie dann einen sehr spannenden Abschnitt aus dem dritten Band Die Vernichteten vor, ehe sie ebenfalls ein paar Fragen aus dem Publikum beantwortete. Andris sei eine ihrer Lieblingsfiguren gewesen, da er nie Mühe gemacht habe, ebenso wie Tycho. Natürlich möge sie Ria ebenfalls sehr, sonst wäre sie nicht die Erzählerin. Warum die Trilogie eine Dystopie wurde? Die Geschichte habe sie schon grob in ihren Kopf gehabt, hätte sie jedoch nicht in der realen Welt spielen lassen können. Sie brauchte die totale Trennung der beiden Gruppen, weshalb ihr nur zwei Möglichkeiten geblieben seien: Fantasy oder Zukunftsszenario und sie habe sich für letzteres entschieden. Um was sich die Geschichte drehe und welches Geheimnis sich dahinter verberge, habe sie von Anfang an gewusst; viele kleinere Details hätten sich aber erst während des Schreibens aus der Dynamik der Geschichte heraus entwickelt. Quirins Plan finde sie genial, doch sie könne nicht sagen, ob sie genauso handeln würde … vielleicht ja. Daher könne sie nicht sagen, ob Quirin nun gut oder schlecht sei; in der ganzen Serie ginge es ja gerade darum diese Einordnung zu hinterfragen. Ria denke ja anfangs auch, dass die Sphären die Guten und die Prims die Bösen seien.

Nachfolgend durften wir den sehr sympathischen irischen Autor Eoin Colfer begrüßen, der von Schauspieler und Hörbuchsprecher Rainer Strecker begleitet wurde. Er erzählte uns zuerst, dass er in Deutschland schon einmal in einem Leichenschauhaus gelesen habe, das Theater am heutigen Abend jedoch ein perfekter Veranstaltungsort sei, weil er schon immer gern ein Theater habe führen wollen und ein Theater auch in WARP eine Rolle spiele. Nach einer Dystopie ginge es nun um eine Zeitreisegeschichte, in der die Figuren aber eine dystopische Zukunft verhindern wollen. Die Theorie der so genannten Einstein-Rosen-Brücke diente ihm dabei als eine Art Grundlage. Er habe sich dafür entschieden ein Wurmloch ins viktorianische London zu öffnen, weil es eine sehr faszinierende Zeitperiode gewesen sei und damals zudem die ersten bekannten Science-Fiction-Romane, z.B. von Jules Verne, erschienen seien. In seiner Reihe gebe es zwei Handlungsstränge und damit zwei gleichwertige Protagonisten, die sich gleichzeitig lieben und hassen können – doch spätestens nach 50 Jahren sei das vorbei. *g*

Obwohl er nichts vorbereitet hatte, wurde Eoin Colfer dann wegen des tollen Klangs seines Akzents vom Publikum dazu genötigt ein paar Seiten auf Englisch – alternativ zur Not auch gern auf Deutsch – zu lesen; vorher würden die Zuhörer ihn nicht gehen lassen. Schnell wurde ihm daher ein englisches Exemplar gereicht. Anschließend übernahm Rainer Strecker jedoch das Lesen eines gekürzten Kapitels auf Deutsch und bewältigte diese Aufgabe, wie gewohnt, mit Bravour. Er verlieh jeder Figur eine ganz eigene Stimme, betonte stets genau die richtigen Stellen, variierte die Lautstärke und gab somit eine schauspielerische Höchstleitung ab. Eoin Colfer schien diese enthusiastische Darbietung zu erstaunen und sein irritierter Blick in Kombination mit seinem Kommentar „you’re scaring me“ erntete viele Lacher. Er betonte aber, dass er Rainer Strecker als Sprecher sehr gern möge.

Letzterer berichtete ferner kurz von der Arbeit am Hörbuch. Er bereite sich immer gut vor, lese das Buch mehrfach und hebe die verschiedenen Stimmen im Script zum Beispiel in unterschiedlichen Farben hervor.

Hinterher wurde der Autor noch gefragt, ob er denn etwas von der deutschen Textstelle verstanden habe. Seine – nicht ganz ernst gemeinte – Antwort: Es sei vermutlich etwas über Rainers Kindheit gewesen. *lol* Nein, verstanden habe er eigentlich nichts, doch er meinte gemerkt zu haben, dass der Auszug gekürzt wurde.

Nach Artemis Fowl habe er erst einmal eine Pause gebraucht und daher zunächst zwei Krimis geschrieben, die unter den Titeln Der Tod ist ein bleibender Schaden und Hinterher ist man immer tot auch auf Deutsch erschienen sind. Erst danach kehrte er zu einer phantastischen Serie – als Ire glaube er tatsächlich an Magie – zurück, auch wenn es sich genau genommen wohl eher um Science Fiction handele. Wer sein Vorbild für Colonel Box war? Vielleicht Stalin.

Nach ungefähr zwei Stunden war dieser Teil des Abends damit leider schon vorüber, aber es gab natürlich die Möglichkeit sich von jedem der Autoren Bücher (oder Autogrammkarten) signieren zu lassen, wobei man ihnen noch die eine oder andere zusätzliche Frage stellen konnte.

Nach dem etwas missglückten Start hat mir der Abend insgesamt ausgesprochen gut gefallen und falls ich im nächsten Jahr wieder in Leipzig übernachten sollte, werde ich mir die Loewe-Thrillernacht, sofern sie erneut stattfindet, garantiert nicht entgehen lassen!

Okt  05

[Trailer] The Choice


Eine neue Nicholas Sparks Verfilmung ist für mich immer ein guter Grund um ins Kino zu gehen und dem Trailer nach zu urteilen wird sich das bei The Choice definitiv nicht ändern. Die Musik stimmt, die Handlung gefällt mir sowieso und die Schauspieler scheinen gut zu harmonieren.

Den männlichen Hauptdarsteller kenne ich bisher nur aus Abraham Lincoln Vampirjäger, aber die weibliche Hauptdarstellerin, Teresa Palmer, mag ich sehr und auch viele Nebendarsteller kenne ich bereits aus anderen Filmen oder Serien. Ich freue mich daher schon sehr auf den Film!

Sep  18

[Rezension] Ich.Erinnere.Mich.


Titel: Ich.Erinnere.Mich.
Autorin: Suzanne Young
Originaltitel: The Treatment
Erstveröffentlichung: 2014
Übersetzerin: Katharina Woicke

Wissenswertes

Ich.Erinnere.Mich. ist ein Roman der us-amerikanischen Autorin Suzanne Young, die neben ihrer Arbeit als Schriftstellerin an einer High School in Arizona Englisch unterrichtet. Wenn sie einmal nicht mit dem Schreiben beschäftigt ist, sucht sie in ihren eigenen tragischen Erinnerungen nach Inspiration oder notiert die Ideen für ein neues Buch auf eine Serviette, während sie Burritos isst.

Ich.Erinnere.Mich. ist zudem der zweite Band einer Dilogie. Der erste Teil trägt auf Deutsch den Titel Du.Wirst.Vergessen.

Daneben gibt es noch eine Novelle mit dem Titel The Recovery, die von Realm handelt, sowie ein Spin-off, in dem neue Charaktere im Mittelpunkt stehen. Der erste Band davon, The Remedy, ist in den USA bereits im April 2015 erschienen. Ein zweiter Band soll unter dem Titel The Epidemic voraussichtlich im April 2016 folgen.

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Sep  15

[Trailer] Allegiant


Heute, ein halbes Jahr vor dem Kinostart, hat Lionsgate einen ersten offiziellen Teaser Trailer zu Allegiant, dem dritten Teil der Divergent Serie, veröffentlicht. Ich finde es toll, dass der Trailer noch einmal die bisherigen Ereignisse kurz rekapituliert, ehe erste neue Szenen zu sehen sind. Im Gegensatz zu vielen anderen hat mir der Abschluss der Reihe als Roman sehr gut gefallen und ich bin daher schon unglaublich gespannt auf die filmische Umsetzung. Die Welt hinter der Mauer und die Erkenntnisse, die die Charaktere dort erlangen, haben mich damals eiskalt erwischt und ich freue mich schon sehr darauf auf der Leindwand zu sehen, wie die Figuren im Film damit umgehen werden. Ich hoffe nur, dass die Änderungen, welche auch immer vorgenommen wurden, dieses Mal stimmiger sind als es bei Insurgent der Fall war.

Sep  10

[Rezension] Spione lieben gefährlich


Titel: Spione lieben gefährlich
Autorin: Ally Carter
Originaltitel: Out of Sight, Out of Time
Erstveröffentlichung: 2012
Übersetzerin: Gerda Bean

Wissenswertes

Spione lieben gefährlich ist eines der zahlreichen Jugendbücher der us-amerikanischen Bestseller-Autorin Ally Carter, die in den Staaten vor allem durch diese Reihe bekannt geworden ist. Sie wuchs als Tochter einer Lehrerin und eines Farmers in Oklahoma auf und arbeitete nach einem abgeschlossenen Studium der Agrarwissenschaft mehrere Jahre in diesem Bereich, ehe sie sich schließlich ganz dem Schreiben widmete.

Spione lieben gefährlich ist zudem der fünfte Band der Gallagher Girls Hexalogie. Der abschließende sechste Teil erscheint unter dem Titel Spione fürs Leben im Oktober dieses Jahres auf Deutsch.

Daneben gibt es noch eine als eBook erhältliche Novelle mit dem Titel Double Crossed, in der Figuren aus Heist Society und Gallagher Girls aufeinander treffen; eine Novelle mit dem Titel Classified Material, die die Geschehnisse zwischen dem vierten und fünften Teil der Serie näher beleuchtet; sowie eine Kurzgeschichte mit dem Titel A Gallagher Wedding, die nach dem letzten Band spielt.

Die Filmrechte am ersten Teil liegen derzeit bei Tonik Productions.

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Sep  02

[Rezension] Die Nacht der gestohlenen Küsse


Titel: Die Nacht der gestohlenen Küsse
Autorin: Kasie West
Originaltitel: On the Fence
Erstveröffentlichung: 2014
Übersetzerin: Anne Markus

Wissenswertes

Die Nacht der gestohlenen Küsse ist der zweite zeitgenössische Roman der us-amerikanischen Autorin Kasie West, die es einfach liebt zu schreiben. Im Sommer verbringt sie ihre Zeit aber auch gern auf Wasserskis um der Hitze in Kalifornien, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt, wenigstens für kurze Zeit zu entkommen.

Ihr drittes zeitgenössisches Jugendbuch, The Fill-In Boyfriend, erscheint voraussichtlich 2016 auf Deutsch. In den USA sind drei weitere für die kommenden zwei Jahre angekündigt.

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Aug  26

[Rezension] Opal – Schattenglanz


Titel: Opal – Schattenglanz
Autorin: Jennifer L. Armentrout
Originaltitel: Opal
Erstveröffentlichung: 2012
Übersetzerin: Anja Malich

Wissenswertes

Opal – Schattenglanz ist einer der zahlreichen Romane der us-amerikanischen Bestseller-Autorin Jennifer L. Armentrout, deren Bücher zum Teil auch unter dem Pseudonym J. Lynn veröffentlicht werden. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden in West Virginia. Wenn sie einmal nicht mit dem Schreiben beschäftigt ist, nutzt sie ihre Freizeit am liebsten um zu lesen, Sport zu treiben oder Zombie-Filme zu schauen.

Opal – Schattenglanz ist zudem der dritte Band einer Pentalogie. Der vierte Teil, Origin – Schattenfunke, erscheint Ende Dezember 2015 auf Deutsch. Der letzte Band, Opposition – Schattenblitz, soll im April 2016 folgen.

Daneben gibt es noch eine Novelle mit dem Titel Shadows, die noch vor dem ersten Band spielt und von Dawson und Bethany handelt. Für Dezember dieses Jahres ist zudem eine weitere Novelle mit dem Titel Oblivion geplant, die Daemons Perspektive näher beleuchten soll.

Darüber hinaus gibt es noch ein Spin-Off für Erwachsene mit dem Titel Obsession, das in der gleichen Welt spielt, in dem aber andere Charaktere im Mittelpunkt stehen.

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Aug  19

[Rezension] Die Buchspringer


Titel: Die Buchspringer
Autorin: Mechthild Gläser
Originaltitel: Die Buchspringer
Erstveröffentlichung: 2015
Übersetzer: Originalsprache

Wissenswertes

Die Buchspringer ist der neueste Roman der deutschen Autorin Mechthild Gläser, die Politik, Geschichte und Wirtschaft studiert und frühzeitig damit begonnen hat sich Geschichten auszudenken und diese auch aufzuschreiben. Ihr Debutroman, Stadt aus Trug und Schatten, erschien 2012 und wurde mit dem Seraph, dem Literaturpreis der Phantastischen Akademie, ausgezeichnet.

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Aug  13

[Rezension] Shake – Hundebabys schütteln sich


Titel: Shake – Hundebabys schütteln sich
Photographin: Carli Davidson
Originaltitel: Shake Puppies
Erstveröffentlichung: 2014
Übersetzerin: Ulrike Kretschmer

Wissenswertes

Shake – Hundebabys schütteln sich ist ein Bildband der ausgezeichneten Photographin und Tier-Trainerin Carli Davidson und der Nachfolger des Erfolgsbands Shake – Hunde geschüttelt. Letzterer machte sie 2011 weltweit als Tierphotographin bekannt. Für Ende 2015 ist ein weiterer Band zur Serie mit Katzen geplant.


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Aug  10

[Das Ende einer Serie] The Program



Du. Wirst. Vergessen. | Ich. Erinnere. Mich.

Nachdem ich lange sehnsüchtig auf den zweiten Band gewartet hatte, konnte ich die Dilogie von Suzanne Young nun endlich beenden und wurde vom Finale insgesamt auch nicht enttäuscht. Die endgültige Auflösung kam ein wenig zu schnell bzw. sie wurde leider eher rückblickend geschildert als den Leser aktiv daran teilhaben zu lassen, doch ansonsten hat mir der zweite Band gut gefallen. Die Handlung hat mich wieder auf Grund der unfassbaren Grausamkeiten wieder ziemlich mitgenommen und das Schicksal der Figuren ging mir sehr nahe. Allein deshalb konnte das Buch bei mir punkten.

Ob ich die Vorgeschichte und die anderen Novellen/Bücher zur Reihe auch lese, weiß ich jetzt noch nicht; neugierig bin ich zwar schon, aber eben auch skeptisch. Wenigstens ist die Geschichte um Sloane und James hiermit abgeschlossen, sodass ich die Reihe für mich trotzdem als beendet betrachten kann. Ob ich weiterlesen will, kann ich mir also in Ruhe überlegen. Wenn, geht das ohnehin nur auf Englisch, denn übersetzt werden sie wahrscheinlich nicht, zumindest nicht in absehbarer Zeit.

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