Apr  16

[Trailer] If I Stay


Endlich ist er da: Der erste offizielle Trailer zur Verfilmung von If I Stay (dt. Titel: Wenn ich bleibe) von Gayle Forman. Ich fand das Buch unglaublich schön, doch es hat mich ebenso unzählige Male zum Weinen gebracht. Der Trailer hat es in weniger als drei Minuten auch schon geschafft mich zu berühren und zu Tränen zu rühren. Chloe Grace Moretz mag ich sowieso sehr gern und beim zweiten Schauen konnte ich mich mit Adam ebenfalls anfreunden. Ich freue mich schon sehr auf den Film und hoffe, dass er genauso gut ist wie der Trailer es einen Glauben macht. Taschentücher werde ich auf jeden Fall brauchen. Hoffentlich startet der Film in Deutschland nicht wieder erst Monate später als in den USA!

Apr  11

[Lesung] Michael Wallner


Am 23. November 2013 hatte noch ich die Lesung von Michael Wallner besucht, es bisher aber leider versäumt den Bericht dazu zu schreiben. Müsste ich das jetzt allein aus dem Gedächtnis tun, würde dieser sehr knapp ausfallen, doch zum Glück habe ich mir damals ein paar Notizen gemacht, auf die ich nun zurückgreifen konnte.

Diese Lesung und viele weitere fanden im Rahmen des 11. Steglitzer Literaturfests statt, das an nur einem Samstag etliche Veranstaltungen für unterschiedliche Altersgruppen bot. Die Anzahl der Besucher war insgesamt recht überschaubar, was im Hinblick auf die Lesung auch nicht verwunderlich war, denn auf der Website des Verlages hätte man vergeblich nach Informationen zu dieser Lesung gesucht, sie stand nämlich leider nur auf den Websites zum Fest. Wirklich schade, es gab nämlich viel zu entdecken. Da ich frühzeitig dort war, konnte ich im angeschlossenen Café nicht nur eine heiße Schokolade genießen, sondern noch an der wirklich gut bestückten Tombola teilnehmen. Für mein 50-Cent-Los konnte ich mir ein Buch aussuchen und meine Wahl viel natürlich auf Diese eine Woche im November, sodass ich es mir später signieren lassen konnte.

Im Veranstaltungssaal wurde vor der Lesung, was ich reichlich merkwürdig fand und worüber sich auch der Autor wunderte, ohne jegliche Begründung erst einmal ein Buch mit dem Titel Love Alice vorgestellt, dass eben gerade nicht von Michael Wallner geschrieben wurde. Positiv zu erwähnen ist hier jedoch, dass die beiden Mädchen sehr frei über das Buch gesprochen haben.

Darauf folgte eine Vorstellung des anwesenden Autors sowie seines neuesten Buches, wieder durch Jugendliche der BLI. Dabei erfuhr man, dass er aus Österreich stammt und Regie sowie Schauspiel studiert hat, weshalb er auch des Öfteren als Regisseur arbeitet und Drehbücher schreibt. Bis dahin hatte er acht Romane veröffentlicht, von denen April in Paris der wohl bekannteste ist. Diese Eröffnungsrede war allerdings leider schon im Vorfeld vollkommen ausformuliert und nur abgelesen worden, was gerade in Anbetracht der Kürze nicht hätte sein müssen.

Im Anschluss sprach der Autor selbst über sein Buch. Weil es in Venedig spielt, erzählte er viel über die italienische Stadt, ihre Entstehung und den Vergleich zwischen früher und heute. Dieser kleine geschichtliche Überblick über das venezianische Reich war überraschenderweise sehr interessant. Das Weltreich hatte damals z.B. sogar das Monopol für alle Gewürze. Und im Buch geht es darum, dass Venedig eben diese „Macht“ wiedererlange solle.

Daraufhin fasste Michael Wallner den Anfang der Handlung zusammen, verriet dabei für meinen Geschmack aber viel zu viel, was besonders ungünstig ist, wenn man das Buch noch nicht gelesen hat, das allerdings noch vor hatte.

Übergangslos fing er dann plötzlich an zu lesen. Die entsprechende Szene war ziemlich spannend und wurde auch gut vorgetragen, wobei er seine Stimme mit vielen Gesten unterstützte. Der Schreibstil war allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und wirkte manchmal ein wenig emotionslos. Es folgte eine zweite Szene aus dem späteren Verlauf des Buches bis er insgesamt etwa dreißig Minuten gelesen hatte.

Anschließend durfte das Publikum ihm Fragen stellen, die er alle beantwortete. Er wählte Venedig als Schauplatz aus, weil es ein geomantischer Ort sei. Die Handlung spielt im November, weil dann nicht der Tourismus im Vordergrund stehe, sondern die „alte Macht“ der Stadt. Obwohl man auf Grund der hohen Kriminalität vorsichtig sein müsse, mag er Venedig sehr gern. Den Geheimbund, der im Buch eine Rolle spielt, soll es wirklich gegeben haben, er habe nur den Namen geändert. Er wurde zwar mit Napoleons Einzug zerschlagen, die Familien würden aber weiterhin bestehen.

Er selbst wollte eine Woche nach der Lesung ebenfalls wieder nach Venedig fahren, weil es zu dieser Jahreszeit für Touristen unattraktiv ist und man nur dann die Stadt richtig sehen könne. Sie erinnert ihn mit ihrer „entthronten Schönheit“ an Wien, das ebenfalls einmal die Hauptstadt eines Weltreiches gewesen sei. Deshalb empfiehlt er auch einen Spaziergang durch Wien kurz vor Mitternacht, weil es dann leer und schön beleuchtet sei.

Für ein paar Lacher sorgte seine Antwort auf die Frage nach seinen eigenen Abenteuern in Venedig: „Über mein Sexleben spreche ich nicht.“

Obwohl er sich so für das venezianische Reich interessiert, wurde aus Diese eine Woche im November kein historischer Roman, da so etwas sich, wie er offen zugab, zur Zeit einfach nicht gut verkaufen ließe. Dieses Jahr soll jedoch bei Luchterhand ein neues Buch erscheinen, das im Kuba der 1920er spielt und damit wenigstens ein wenig historisch ist.

Er schreibt meistens an mehreren Projekten gleichzeitig, weshalb er nicht sagen kann, wie lange er für ein Buch braucht. Er schreibt täglich in der Früh sowie in der Nacht ein paar Stunden und entscheidet erst am jeweiligen Morgen, an welchem er an diesem Tag arbeitet, wobei er natürlich seine Deadlines beachten muss.

Zum Thema Recherche hatte er eine sehr entschiedene Meinung. Seiner Ansicht nach nützt Recherche „einen Scheiß ohne Vision“. Er hält sie für überbewertet und verglich sie sogar mit „Klopapier“. Deshalb mache er das nur so Zwischendurch, habe aber natürlich ein Grundkonzept. Seine Vision für dieses Jugendbuch war das Wiederauferstehen einer gedemütigten Macht vor einer Kulisse, die durch das Acqua alta jedes Jahr zwei Zentimeter absinkt, sowie das Aufeinanderprallen von zwei so verschiedenen Protagonisten.

In diesem Zusammenhang erzählte er auch, dass beispielsweise die Romane von Donna Leon nicht ins Italienische übersetzt würden, obwohl sie dort spielen, weil mangels umfassender Recherche keinerlei Straßennamen, Umgebungen oder ähnliches stimmen würden und man diesbezügliche Leserbriefe vermeiden wolle.

Nachdem alle Fragen beantwortet waren, bedankte er sich bei den Besuchern und signierte zum Abschluss noch ein paar Bücher.

Apr  09

[Rezension] Die Armee der Königin


Titel: Die Armee der Königin
Autorin: Marissa Meyer
Originaltitel: The Queen’s Army
Erstveröffentlichung: 2012
Übersetzerin: Astrid Becker

Wissenswertes

Die Armee der Königin ist eine zusätzliche Kurzgeschichte zu The Lunar Chronicles von Marissa Meyer. Sie ist einzeln als eBook erhältlich, sowohl auf Englisch, unter dem Titel The Queen’s Army, als auch auf Deutsch. Mit knapp zwanzig Seiten ist sie äußerst kurz, kostet dafür aber nur 0,99 Euro.

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Apr  04

[Rezension] Gesetz der Rache


Titel: Gesetz der Rache
Autorin: Kristen Simmons
Originaltitel: Breaking Point
Erstveröffentlichung: 2013
Übersetzerin: Frauke Meier

Wissenswertes

Gesetz der Rache ist die Fortsetzung des Debutromans der us-amerikanischen Autorin Kristen Simmons, die Sozialarbeit sowie Psychologie studierte und neben dem Schreiben als Psychotherapeutin mit Traumapatienten sowie Missbrauchsopfern arbeitet. Sie lebt in Florida und liebt Jazzercise, ihren Mann und ihren Greyhound Rudy – und Schokolade.

Gesetz der Rache ist zudem der zweite Teil einer Trilogie. Der dritte und damit letzte Teil, Three, ist im Februar 2014 in den USA erschienen.

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Apr  01

[Cover Revelation] Blood & Gold


Ich habe heute die Ehre euch EXKLUSIV das Cover (und den Klappentext) zum neuen Roman von Laura Kneidl enthüllen zu dürfen!

Der Auftakt zu ihrer neuen Reihe Elemente der Schattenwelt wird den Titel Blood & Gold tragen und genau wie ihr Debut Light & Darkness wieder bei Impress erscheinen.

Auch wenn sie sich der Menschheit nicht zu erkennen geben, weilen sie doch unter uns: Geister, Dämonen, Vampire und andere Kreaturen der Nacht. Nur wenige Menschen wissen von ihrer Existenz und noch weniger haben die Fähigkeit, gegen sie anzutreten. Dass Cain eine von ihnen ist, erfährt sie erst mit ihrer Volljährigkeit – wie ihre Mutter soll sie nun als Blood Huntress Vampire jagen. Dies wäre jedoch so viel einfacher, wenn man ihr nicht gerade den unnahbaren Krieger Warden an die Seite gestellt hätte, der furchteinflößender sein kann als die Vampire selbst …

Bei Carlsen und Amazon ist der Titel im Moment leider noch nicht gelistet, das wird aber noch folgen und auch sicher nicht mehr lange dauern, denn immerhin erscheint das Buch schon am 8. Mai. Ich persönlich habe mir den Tag bereits im Kalender markiert. ;)

Mrz  25

[Rezension] Das Lied des roten Todes


Titel: Das Lied des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske
Autorin: Bethany Griffin
Originaltitel: Dance of the Red Death
Erstveröffentlichung: 2013
Übersetzerin: Susanne Gerold

Wissenswertes

Das Lied des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske ist das neueste Werk der us-amerikanischen Autorin Bethany Griffin, die an einer High School Englisch und Kreatives Schreiben unterrichtet, sich aber jede freie Minute dem Schreiben widmet.

Das Lied des roten Todes ist zudem der Abschluss der Dilogie, zu der sich die Autorin von der Erzählung Die Maske des Roten Todes von Edgar Allan Poe inspirieren ließ. Der erste Teil trägt in Deutschland den Titel Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske.

Daneben gibt es noch eine Novelle zur Serie mit dem Titel Glitter & Doom, die von April und Kent handelt.

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Mrz  20

[Messe] Leipziger Buchmesse 2014


Auch in diesem Jahr habe ich wieder die Leipziger Buchmesse besucht und ein Bericht darüber darf hier natürlich nicht fehlen, allerdings wird er in diesem Jahr etwas kürzer ausfallen, da ich es versäumt habe wenigstens ein Photo zu machen und ich außerdem glaube, dass es nicht wirklich interessant ist, wenn ich hier meine ganzen Termine einzeln aufzähle. Aus diesem Grund werde ich meine beiden Messetage auch zusammenfassen und nicht unbedingt chronologisch vorgehen.

Wie schon im letzten Jahr war einer meiner ersten Anlaufpunkte der Stand von Klage in Halle 4, wo ich mir einen neuen Mini-Tischkalender besorgt habe. Die sind einfach wunderschön und werden auf der Messe wesentlich günstiger verkauft. Daher sollte man sich auch beeilen, wenn man einen ergattern möchte, sie sind nämlich immer ziemlich schnell weg. Zum Glück hatte ich dieses Mal von Anfang an vor nur die kleine Version zu nehmen, die größere war laut der Verkäuferin nämlich sogar schon vor der Messe komplett ausverkauft.

Die Zeit zwischen meinen einzelnen Terminen habe ich an beiden Tagen vor allem genutzt um mich bei diversen Verlagen über das kommende Herbstprogramm zu informieren. [Einzelheiten dazu im kommenden Wochenrückblick.] Genau dafür ist die Messe in meinen Augen schließlich auch da. Ein Großteil der Messebesucher besteht aus Bloggern, Buchhändlern, Bibliothekaren, etc. und für die ist nun einmal nur das neue Programm interessant. Das alte kennt man immerhin schon seit Monaten. Bei einer Automobilmesse beispielsweise will man sich ja auch nicht die Modelle ansehen, die man schon überall kaufen kann, sondern sehen, was demnächst so kommt. Daher fand ich es sehr schade, dass sich z.B. der Oetinger Verlag lächerlich totgeschwiegen hat und dazu noch behaupten wollte, dass sie noch keine einzige interne Programmpräsentation gehabt hätten. Wer’s glaubt …

Da in diesem Jahr zum ersten Mal alle fünf Hallen geöffnet waren, ließ ich es mir natürlich nicht nehmen zumindest einmal einen Abstecher in Halle 1 zu machen, die unter anderem die neue Manga Comic Convention beherbergte. Nach einem interessanten Rundgang habe ich dann im Japanischen Teegarten eine kleine Pause eingelegt um mich zu stärken.

Auf dem Weg zur Signierstunde von Ursula Poznanski bin ich dann zufällig schon der lieben Nina Blazon begegnet, also haben wir die Gelegenheit genutzt um uns gemütlich zusammen zu setzen und bei einer kleinen Mahlzeit ein wenig zu plaudern. Allzu viel Zeit blieb uns nicht, aber das war nicht so schlimm, denn für den nächsten Morgen waren wir ohnehin auf einen Kaffee bzw. eine heiße Schokolade verabredet. Dabei konnten wir uns dann ganz entspannt unterhalten und natürlich habe ich schon nach ihrem nächsten Projekt gefragt, auch wenn sie leider noch nicht besonders viel darüber verraten konnte. Doch mit Nina ist es sowieso nie schwer anderen Gesprächsstoff zu finden.

Danach stand für mich die Lesung von Dan Wells auf dem Programm, wobei ich leider ein wenig ungünstig stand und nicht allzu viel mitbekommen habe. Aus der Lesung wurde dann allerdings mehr ein Interview, was ich persönlich immer bevorzuge, und er hat auf mich einen sehr sympathischen Eindruck gemacht. Er verriet, dass Hermine seine Lieblingsfigur in Harry Potter war und ihm als Vorbild für Kira diente, weil er gern eine intelligente, starke junge Frau als Protagonistin wollte. Außerdem wusste er schon, bevor er überhaupt mit dem Schreiben des ersten Bandes anfing, wie der dritte Teil enden sollte. Im Anschluss an die Lesung ließ ich mir natürlich meine beiden Bände von Partials signieren, wobei er mir – und allen anderen – prophezeite, dass ich ebenfalls an RM sterben würde.

Des Weiteren habe ich an den zwei Tagen auf der Messe drei verschiedene Bloggertreffen besucht, die jeweils sehr unterschiedlich gestaltet waren.

Als erstes kam das Bloggertreffen von RandomHouse, auf das ich mich ursprünglich sehr gefreut hatte, das mir insgesamt aber, wenn ich ehrlich bin, nicht so gut gefallen hat. Es war zu voll, zu laut, zu chaotisch. Es gab so gut wie keine Sitzmöglichkeiten für die vielen Menschen und dass das Treffen mitten in der Halle stattfand, war auch nicht unbedingt von Vorteil, weil so auch „normale“ Besucher ständig umher irrten. Die Mitarbeiter waren zwar als solche „gekennzeichnet“, doch wenn man den Namen nicht kannte, wusste man nicht, für welchen Verlag oder in welcher Abteilung er/sie tätig war und konnte so nur schwer ein Gespräch beginnen. Ich selbst interessierte mich natürlich wieder für das Herbstprogramm, doch obwohl anfangs gesagt wurde, dass man sich mit den Mitarbeitern unterhalten könne, bekam ich vielfach die Antwort „jaja, aber nicht über das kommende Programm“. Da blieb für mich häufig die Frage: Worüber sonst? Ich spreche mir unbekannte Leute ja nicht einfach auf ihr Privatleben an. Nur ein Mitarbeiter gab mir schließlich doch einen kurzen Einblick, ansonsten war das Treffen für mich leider etwas enttäuschend. Das mag allerding auch daran liegen, dass abgesehen von Nina Blazon auch keine für mich interessanten Autoren dabei waren, die ich mit Fragen hätte löchern wollen.

Als zweites stand das exklusive Bloggertreffen von Carlsen im CCL auf dem Programm. Neben den eingeladenen Bloggern tauchten natürlich auch ein paar unangemeldete auf – es scheint einigen Mädchen unverständlicherweise unmöglich zu sein auf der Messe auch mal alleine irgendwohin zu gehen. Was mir allerdings nicht einleuchtet ist, warum man erst darum bitten muss dennoch dabei sein zu dürfen, wenn man dann kurz darauf schon wieder geht. Generell fand ich es auch von den eingeladenen Bloggern unfair und zudem unhöflich sich für so ein Treffen anzumelden und anderen damit die begrenzten Plätze wegzunehmen, wenn man dann ebenfalls schon nach 20 Minuten wieder geht.

Drei Mitarbeiterinnen des Verlages (Katharina Gruyters, Pia Trzcinska und Sinje Kirchhofer) haben den Anwesenden dann jedenfalls die Spitzentitel des aktuellen Programms noch einmal vorgestellt, darunter natürlich Phantasmen und Obsidian, wobei der Schwerpunkt auf letzterem lag. Stolz berichtete die Lektorin, dass dem US Verlag das deutsche Cover sogar so gut gefallen hat, dass er es für seine eigenen Ausgaben übernehmen wird. Im Mai wird es voraussichtlich einen Live-Chat mit der Autorin Jennifer L. Armentrout geben und der zweite Teil soll auch noch in diesem Jahr erscheinen. Leider wurde, anders als von mir erwartet, kein einziger Titel aus dem Herbstprogramm vorgestellt und auch auf Nachfrage wurde noch nicht viel darüber verraten. Einzige neue Info: Die zweite Trilogie von Sandra Regnier wird von Anfang an gleich als Taschenbuch erhältlich sein, also nicht nur als eBook.

Anschließend konnte man den Mitarbeiterinnen noch Fragen stellen oder sich natürlich mit anderen Bloggern unterhalten. Ich habe die Gelegenheit genutzt um mich ein wenig in Sachen Jobmöglichkeiten, Anforderungen, etc. schlau zu machen, bevor ich einige neue Blogger persönlich kennen lernte. Schockiert hat mich in diesem Zusammenhang die Aussage einer Bloggerin, sie habe noch 80 (!) ungelesene Rezensionsexemplare zu Hause. Da war ich wirklich sprachlos.

Etwas später folgte dann das Bloggertreffen von Bastei Lübbe und Lovelybooks. Nach einem sehr sympathischen Interview mit Sonya Kraus und Food-Bloggerin Jessi Hesseler über ihr Buch Törtchenzeit, folgte eine kurze Podiumsdiskussion mit Tina Pfeifer, Kai Meyer und zwei Bloggern über Rezensionen, Online-Marketing, Social Media usw. Diese war an sich auch sehr interessant, auch wenn man mangels einer erhöhten Plattform in den hinteren Reihen leider niemanden sehen konnte, allerdings hätte ich mir gerade für die Blogger-Neulinge unter den Anwesenden jemanden mit mehr Erfahrung in dem Bereich für die Diskussion gewünscht. Prinzipiell muss jeder selbst entscheiden, ob er Rezensionsexemplare beziehen möchte oder nicht. Aber ich finde es unangebracht zu behaupten, man wäre dann auch gezwungen Bücher zu lesen und zu rezensieren, die einen überhaupt nicht interessieren. Niemand MUSS Bücher rezensieren, die er ungefragt zugeschickt bekommt und die einem nicht zusagen!

Nach der Diskussion wurden Geschenktüten sowie Cupcakes verteilt und dabei wurde natürlich leider ziemlich viel gedrängelt – und wenn man seine Tüte dann hatte, fand man keinen „Ausgang“ mehr. An letzteres bin ich daher gar nicht erst rangekommen. Stattdessen nutzte ich die Chance mir mein neu erworbenes Exemplar von Phantasmen signieren zu lassen. Dass ich dabei vergaß nach dem tollen Stempel zu fragen, ist mir erst hinterher aufgefallen – vielleicht ja dann beim nächsten Mal.

Vollgepackt bis zum geht nicht mehr machte ich mich dann noch ein letztes Mal auf den Weg zum Stand von Coppenrath – jedes Jahr meine kleine Wohlfühloase. Dort konnte ich auf den wunderhübschen bequemen Stühlen einen Moment verschnaufen ehe ich mich kurz vor Schluss noch einmal auf den Weg machte um etwas Geld auszugeben, natürlich für Bücher. Das einzig Negative am Ende des Tages: Ich musste die alle irgendwie nach Hause transportieren … [Mal sehen, ob und wann die ganzen Bücher hier eintreffen, die man mir außerdem noch zuschicken wollte XD]

Abschließend kann ich nur meinen Tweet von Samstagnacht wiederholen: „Schön war’s!“ Extrem anstrengend, aber auch wirklich schön. Ich habe zwölf Bücher mit nach Hause gebracht – Törtchenzeit ist jetzt das hübscheste Schmuckstück in meinem Regal -, drei vier signieren lassen und Dank ausreichender Vorbereitung nicht einen unnötigen Cent für Essen oder Trinken ausgegeben. Zwar habe ich kein Photo gemacht, aber dafür habe ich immerhin so halb eine Lesung besucht – vielleicht schaffe ich im nächsten Jahr ja mal eine ganze.

Ich habe viele nette Blogger (wieder)getroffen, darunter Laura, Yvo, Steffi & Kay und interessante Gespräche mit ihnen geführt. Kurz gesehen habe ich auch Charlousie, Sandy, Captain Cow, Miss Bookiverse, Lurchi, Jan und Shou, wobei es mir bei letzterer erst im Nachhinein durch Photos bewusst wurde. Eventuell ergibt sich ja beim nächsten Mal die Chance für eine kurze Unterhaltung mit dem/der einen oder anderen.

Abgesehen davon bin ich wirklich froh, dass ich auf der Messe immer bewusst allein unterwegs bin und somit weder etwas von meinem eigenen Plan verpasse noch andere von irgendetwas abhalte. Ich will niemandem zu nahe treten, aber wenn ich mitbekomme, wie eine Bloggerin mit weinerlicher Babystimme fragt, ob nicht doch jemand irgendwohin mitkommt, weil sie UNBEDINGT dahin will, aber niemand mit ihr dahin geht, kann ich immer nur den Kopf stellen und mich fragen: „Warum gehst du dann nicht einfach allein?“ Die Messehallen sind ja nun wirklich alles andere als zwielichtig und gefährlich. Im Gegenteil: Als Bücherwurm muss man sich dort, umgeben von Seinesgleichen und dem Objekt der Begierde, einfach wohlfühlen.

Mrz  19

[Rezension] Herzblut – Stärker als der Tod


Titel: Herzblut – Stärker als der Tod
Autorin: Melissa Darnell
Originaltitel: Covet
Erstveröffentlichung: 2012
Übersetzer: Peer Mavek

Wissenswertes

Herzblut – Stärker als der Tod ist die Fortsetzung des Debutromans der us-amerikanischen Autorin Melissa Darnell, die schon in jungen Jahren mit dem Schreiben anfing und deren Texte ihr diverse Preise einbrachten. Sie ist in Jacksonville, Texas, aufgewachsen und lebt, nach einigen Zwischenstopps in anderen Staaten, heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Nebraska. Dort schaut sie am liebsten diverse Fernsehsendungen oder schreibt an ihrem neuesten Buch.

Herzblut – Stärker als der Tod ist zudem der zweite Teil einer Trilogie. Der dritte und damit letzte Band, Consume, wird unter dem Titel Herzblut – Wenn die Nacht stirbt – im Juni 2014 auf Deutsch erscheinen.

Daneben gibt es noch eine Novelle mit dem Titel Dance with Darkness, die in der gleichen Welt spielt, sich aber wohl eher an Erwachsene richtet. Anfang des Jahres erschien unter dem Titel Capture außerdem noch ein vierter Band zur Serie, der allerdings nicht mehr von Tristan und Savannah handelt.

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Mrz  18

[Trailer] The Maze Runner


Heute Nacht wurde der erste Trailer zur Verfilmung von The Maze Runner (dt. Titel: Die Auserwählten – Im Labyrinth) von James Dashner veröffentlicht! Ich hatte beim ersten Anschauen richtig Gänsehaut und bin schon jetzt total begeistert vom Setting. Da ich die Bücher noch nicht kenne, habe ich auch gegen keinen der Darsteller etwas einzuwenden. Ich bin jetzt natürlich total gespannt auf den ganzen Film und finde es wirklich schade, dass wir noch über ein halbes Jahr auf den Kinostart warten müssen. Der 30. Oktober 2014 wird aber auf jeden Fall im Kalender eingetragen, damit ich es nicht vergessen kann rechtzeitig Karten zu besorgen.

Mrz  13

Leipzig, ich komme!


Obwohl ich schon im nächsten Monat mein Examen schreibe, was ich im Moment mit aller Macht aus meinen Gedanken verdränge, wollte ich mir die Chance nicht nehmen lassen auch in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse zu besuchen, zumal die Fahrkarten mich dieses Mal Dank eines tollen Angebots nur die Hälfte gekostet haben. Ich werde daher sowohl Freitag als auch Samstag in den heiligen Hallen der Leipziger Buchmesse 2014 unterwegs sein.

Die Taschen sind bereits gepackt, allerdings werde ich zur Abwechslung mal nur drei bzw. am Samstag sogar gar keine Bücher zum Signieren mitnehmen, sodass ich auf meinen Trolley sogar verzichten kann. Mein Terminplan ist zwar gefüllt, aber nicht so überfüllt wie im letzten Jahr, sodass ich vermutlich alles schaffen werde, was ich mir vorgenommen habe. Neben zahlreichen privaten Terminen werde ich ganze drei Bloggertreffen besuchen. Außerdem stehen Lesungen und Signierstunden von Dan Wells, Ursula Poznanski, Nina Blazon, Kai Meyer und vielleicht Thomas Thiemeyer auf dem Programm. Des Weiteren ist es natürlich immer wieder toll auch andere Buchblogger zu treffen. Und ich möchte natürlich Geld für Bücher auf den Kopf hauen. Ich freue mich schon sehr darauf!

Allen, die ebenfalls dort sein werden, wünsche ich viel Spaß auf der Messe. Für alle anderen gibt es morgen als kleine Aufmunterung ein Gewinnspiel. ;)

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