Mrz  31

[Das Ende einer Serie] Hopeless



Hope Forever | Looking for Hope

Mit Looking for Hope habe ich, mal abgesehen von der noch ausstehenden Novelle, die ich aber generell nicht dazu zähle, eine weitere Serie beendet, in diesem Fall allerdings nur eine Dilogie.

Hope Forever war großartig, der Vorgänger leider nur noch ganz gut. Es gab viele Sachen, die mir nicht so gut gefallen haben und die ich in meiner Rezension kritisiert habe, wobei meine Rezension am Ende vielleicht negativer klingt als sie eigentlich gemeint hat. Das Buch ist ja trotzdem gut und lässt sich schnell lesen. Es hat mich auch unterhalten, nur eben nicht so umgehauen wie der erste Teil. Das lag in meinen Augen aber weniger an den Wiederholungen, diese haben mich überhaupt nicht gestört, sondern vielmehr an Momenten, die mir gefehlt haben sowie Umständen, die in meinen Augen nicht gut durchdacht waren. Mehr dazu könnt ihr dann in meiner Rezension lesen.

Nichtsdestotrotz freue ich mich schon sehr auf Weil wir uns lieben, Finding Cinderella, Confess und alle anderen Bücher von Colleen Hoover.

Mrz  27

[Rezension] Schwur des Tigers


Titel: Schwur des Tigers
Autorin: Colleen Houck
Originaltitel: Tiger’s Destiny
Erstveröffentlichung: 2012
Übersetzerin: Beate Brammertz

Wissenswertes

Schwur des Tigers ist der vierte Band der aktuellen Serie der us-amerikanischen Autorin Colleen Houck, die siebzehn Jahre lang als Dolmetscherin für Gebärdensprache tätig war, ehe sie sich nur noch dem Schreiben widmete. Der erste Band, Tiger’s Curse, erschien zunächst nur als eBook im Eigenverlag, eroberte die Herzen der Leser jedoch im Sturm und belegte schließlich sogar wochenlang Platz 1 der Kindle-Bestsellerliste.

Schwur des Tigers ist der vierte Teil einer Pentalogie. Der fünfte und damit letzte Band soll den Titel Tiger’s Dream tragen. Ein Erscheinungstermin ist allerdings noch nicht bekannt, weil die Autorin aus vertraglichen Gründen zuerst an einem anderen Projekt arbeiten muss. Daneben gibt es noch eine Novelle mit dem Titel Tiger’s Promise, die noch vor dem ersten Band spielt und von Lokeshs Tochter Yesubai handelt.

Außerdem wurden schon die Filmrechte am ersten Teil verkauft. Für das Drehbuch ist Julie Plec, Drehbuchautorin und Produzentin der TV-Serie The Vampire Diaries, verantwortlich.

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Mrz  23

[Das Ende einer Serie] Land ohne Lilien



Geraubt | Geflohen | Gefangen

Land ohne Lilien bzw. The Chemical Garden ist die zweite Serie, die ich in diesem Jahr beende, allerdings mit einem weniger erfreulichen Fazit als bei der vorherigen. Wähernd mir die ersten beiden Bände ausgesprochen gut gefallen haben, war ich von Gefangen im Endeffekt leider ziemlich enttäuscht, was sich auch stark in der Rezension bemerkbar macht, deren Rohfassung ich vorhin geschrieben habe, wobei diese sich im ersten Moment wohl noch schlimmer liest als ich es tatsächlich empfunden habe. Ich fand das Buch keineswegs ausschließlich schlecht, doch es war insgesamt leider nur mittelmäßig, womit ich nach den tollen Vorgängern eben nicht gerechnet hatte. Die Geschichte hat sich in eine Richtung entwickelt, die mir überhaupt nicht gefallen hat und viele Gegebenheiten erschienen am Ende einfach nur unlogisch. Wirklich schade, wenn ich daran denke, was die Autorin stattdessen daraus hätte machen können.

Da mir die ersten beiden Bücher auch rückblickend jedoch noch gut gefallen, wäre ich durchaus bereit weitere Bücher von Lauren DeStefano zu lesen. Ich halte sie auf jeden Fall für talentiert und vielleicht gelingt es ihr ja bei ihrer zweiten Serie diese dann auch gekonnt zum Abschluss zu bringen.

Weil ich in meiner Rezension nicht darauf eingehe, noch ein kurzer Kommentar zur Gestaltung: An sich finde ich die deutschen Cover ja eigentlich ganz hübsch, aber was sollen diese krassen roten Haare? Erstens sehen die total unnatürlich aus und zweitens ist die Protagonistin blond. Warum wird auf so etwas eigentlich nie geachtet?

Mrz  20

[Rezension] A little too far


Titel: A little too far
Autorin: Lisa Desrochers
Originaltitel: A little too far
Erstveröffentlichung: 2013
Übersetzerin: Ilse Rothfuss

Wissenswertes

A little too far ist der erste New Adult Roman der us-amerikanischen Autorin Lisa Desrochers, die mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Kalifornien lebt. Hätte man ihr vor einigen Jahren erzählt, dass sie einmal ein Buch schreiben würde, hätte sie es nicht geglaubt. Inzwischen hat sie bereits mehrere Bücher veröffentlicht und wenn sie nicht mit Schreiben beschäftigt ist, liest sie, denn sie liebt Geschichten, die sie an neue Orte versetzen und sie überraschen.

A little too far ist zudem der erste Teil einer Trilogie. Die folgenden Bände, A little too much, der im Mai 2015 auf Deutsch erscheint, sowie A little too hot, handeln allerdings nicht mehr von Lexie (und Trent), sondern von Alessandro bzw. Sam.

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Mrz  19

[Trailer] Paper Towns


Heute wurde der erste Trailer zu Paper Towns (dt. Titel: Margos Spuren), der zweiten Verfilmung eines Romans von John Green, veröffentlicht und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Ich bin kein großer Fan von Cara Delevingne, aber sie ist mir im Trailer nicht unbedingt negativ aufgefallen und Nat Wolff konnte mich bereits von sich überzeugen. Die Story, die ich bisher noch nicht kannte, hat mich sofort angesprochen und auch die Musik im Trailer ist ganz wunderbar. Er hat somit seinen Zweck vollständig erfüllt und mich so neugierig gemacht, dass ich mir den Film sehr wahrscheinlich im Kino ansehen werde, wenn er am 6. August bei uns startet.

Mrz  18

[Lesung] Ken Follett


Im November letzten Jahres wurde ich auf Grund gewisser Umstände von Bastei Lübbe zu einer exklusiven Buchpräsentation mit Ken Follett eingeladen, der anlässlich des Mauerfall-Jubiläums den abschließenden Band seiner großen Jahrhundert-Trilogie, Kinder der Freiheit, am 09. November 2014 im Meistersaal in Berlin vorstellte. Obwohl ich noch nichts von dem Autor gelesen hatte, war mir Ken Follett natürlich ein Begriff – außerdem kannte ich seine Romane Die Säulen der Erde sowie Die Tore der Welt zumindest durch die jeweiligen Verfilmungen – und so ließ ich mir diese einmalige Möglichkeit natürlich nicht entgehen und sagte sofort zu.

Trotz des Chaos‘ auf den Straßen – es war der Abend, an dem die beleuchteten Ballons entlang der ehemaligen Mauer später in den Himmel aufstiegen – war ich relativ zeitig dort und konnte mir und meiner Begleitung nach der Bewunderung des Saals somit Plätze in den vordersten Reihen sichern. Mit einiger Verspätung begrüßte uns der bekannte RTL-Moderator Wolfram Kons schließlich zu dieser Veranstaltung, zu der es viele andere geladene Gäste wegen der vollen Straßen offenbar nicht geschafft hatten, und begann den Abend damit den Autor zu interviewen.

Die ersten Sätze galten seinem Erscheinungsbild, denn Ken Follett hatte in letzter Zeit stark abgenommen und war nun nicht mehr so „fett“ – seine Wortwahl, nicht meine! – wie beim letzten Mal, was natürlich für einige Lacher sorgte. Auch seine Frau, die in der ersten Reihe saß, wurde diesbezüglich angesprochen, da sie wohl ein Grund für den Gewichtsverlust war, und bestätigte, dass er nun genug abgenommen habe. Diese musste ihm im späteren Verlauf wegen Tonstörungen außerdem erst einmal sein Handy abnehmen.

Ken Follett hat natürlich nicht geahnt, dass der Erscheinungstermin des letzten Bandes dieser Trilogie mit dem 25-jährigen Mauerfall-Jubiläum zusammen fallen würde. Die Idee mit den Ballons entlang des ehemaligen Mauerverlaufs fand er jedoch wundervoll. Er betrachtet Berlin zudem als Symbol für den Kalten Krieg, weil nicht nur eine Stadt geteilt wurde, sondern die ganze Welt sich spaltete. Deshalb ist unsere Hauptstadt auch ein so wichtiger Schauplatz in Kinder der Freiheit. Die Zeit in Deutschland hat er sehr genossen, da alle Leute ihm gegenüber stets sehr freundlich waren. Als nächstes würde ihn seine Tour dann nach Kanada, Mexiko und Italien führen.


Er freut sich zwar, wenn er mit Schriftstellern wie Shakespeare verglichen wird, findet es aber unrealistisch, da er kein Poet ist. Und seine Bücher seien deshalb so dick, weil die Leute durchaus gern dicke Bücher lesen, solange sie spannend genug sind.

Neben dem Schreiben von Romanen hat er auch einiges für das Fernsehen gemacht, allerdings muss man dort immer genau auf das Budget achten. Beim Theater muss zudem immer alles auf der Bühne stattfinden können. In seinen Romanen hat er dagegen viel mehr Freiheiten. Er kann problemlos von einem Land zum anderen wechseln oder 20.000 Soldaten auf ein Schlachtfeld stellen.

Daraufhin las die Schauspielerin Natalia Wörner, die unter anderem eine Rolle in Die Säulen der Erde hatte, das gesamte erste Kapitel des Romans, passend zum Rest der Veranstaltung ebenfalls auf Englisch. Das dauerte eine gute halbe Stunde, sie machte ihre Aufgabe jedoch so gut, dass man ihr sehr gern zuhörte.

Im Anschluss daran wurde das Gespräch mit dem Autor wieder aufgenommen. Als erstes wurde über John F. Kennedy gesprochen, der, wenn ich es richtig verstanden habe, auch auf dem Originalcover zu sehen ist. Im ersten Teil der Trilogie gibt es nämlich eine Figur, die eine Affäre mit dem Präsidenten hat. Die Frau gibt es wirklich; sie arbeitete im Pressebüro des Weißen Hauses und hat sogar ein Buch darüber geschrieben.

Ken Follett verbringt viel Zeit mir Recherchen und die besagte Frau hat zum Beispiel die erste Fassung seines Buches, insbesondere die Szenen mit Kennedy, gelesen. Es gibt noch einige andere Leute, denen er den ersten Entwurf zeigte, darunter Historiker, die die Fakten kontrollieren und auf historische Genauigkeit achten sollten. Kinder der Freiheit gab er darüber hinaus auch deutschen Freunden, damit er keine dummen Fehler begehe, z.B. seine Figuren etwas sagen oder essen lassen, was Deutsche nie tun würden. Den dümmsten Fehler enthält wohl sein Roman Eye of the Needle. Doch da weder ich noch meine Begleitung eindeutig verstanden haben, worin dieser Fehler besteht, will ich jetzt lieber nicht weiter ins Detail gehen.

Nichtsdestotrotz ist er stolz auf alle seine Bücher, immerhin müsse man erst einmal stur genug sein um ein Werk überhaupt zu beenden. Viele Leute, beispielsweise Journalisten, hätten ihr Leben lang nur angefangene Bücher in ihren Schubladen.

Die Frage, ob er unter großen Druck stehe, beantwortete er mit einem klaren „Ja“. Aber dieser Druck kommt weniger vom Verleger, sondern geht vielmehr von ihm selbst aus, weil er will, dass die Leute seine Bücher mögen. Das empfindet er jedoch nicht als etwas negatives, es macht ihn nur ehrgeiziger.

Dann wendeten sie sich für einen Moment dem Thema Politik zu. Ken Follett ist in jedem Fall dafür Steuern zu zahlen, vor allem wenn sie der Bildung oder der Gesundheitsversorgung zu Gute kommen. Für ihn sind das gute Ideen der Sozialdemokraten. Deshalb wird er bei den nächsten Wahlen in Großbritannien alles dafür tun, dass die aktuelle Regierung nicht wieder gewählt wird. Darüber hinaus interessiere er sich aber nicht so sehr für Politik, weil man für eine einzige gute Idee etliche Unterstützer bräuchte. Wenn er eine gute Idee für einen Roman hat, kann er sie hingegen einfach niederschreiben.

Sein nächster Roman ist für 2017 geplant. Es soll vielleicht in Kingsbridge, etwa 200 Jahre nach Die Säulen der Erde, spielen und von Spionen handeln. Inspiriert wurde er dabei vom ersten englischen Geheimdienst. Im Alter von zwölf Jahren las er seinen ersten James Bond Roman („Live And Let Die“) und merkte dabei, wie spannend ein Buch sein kann. Genau dieses Gefühl möchte er auch seinen Lesern vermitteln. In dem Alter war er allerdings mehr an Mädchen interessiert, er wollte sie damals vor allem so küssen können wie James Bond und es habe wohl funktioniert.


Was will er noch erreichen? 150 Millionen verkaufte Bücher. Ferner will er es schaffen, ein Buch zu schreiben, dem die Leser sich emotional verbunden fühlen und das den Herzschlag beschleunigt, wenn die Figuren in Gefahr geraten. Das ist für ihn das Wunder der Literatur!

Ken Follett konnte nach eigenen Angaben bereits als 4-Jähriger lesen. Er durfte weder fernsehen noch Radio hören, weil seine Eltern aus religiösen Gründen der Meinung waren, dass das einen schlechten Einfluss auf ihn ausüben würde. Der positive Nebeneffekt war, dass er viel gelesen und so Bücher lieben gelernt hat.

Er ist auch überzeugt davon, dass Kinder heute immer noch gern lesen. Harry Potter – der sie dazu brachte morgens um 6 Uhr schon vor dem Buchladen zu stehen – Twilight oder The Hunger Games seien der beste Beweis dafür. Mit den richtigen Büchern werden Kinder seiner Meinung nach immer lesen. Er beneidet die Autoren sogar, die für verschiedene Altersgruppen schreiben können. Er glaube aber diese Fähigkeit selbst nicht zu besitzen.

Zum Abschluss sollte er den Satz vervollständigen, was er in zehn Jahren tun will. Die Antwort: Einfach nur immer noch ein weiteres Buch schreiben.

Damit neigte sich der Abend dem Ende zu, das hieß in diesem Fall jedoch nicht, dass man sofort seine Sachen packen musste. Stattdessen setzte wieder die Bewirtung ein, die neben Getränken leckeres Finger Food und unglaublich köstliche Desserts beinhaltete. Nach einem kurzen Interview vor der Kamera stand der Autor außerdem natürlich noch für das Signieren seiner Bücher bereit. Gekauft hätte ich mir das Buch wahrscheinlich nicht, weil ich die Vorgänger noch gar nicht kannte, doch der Verlag stellte großzügigerweise ein paar kostenlose Exemplare bereit. Daher schnappten auch wir uns beide je ein Buch und baten den Autor um eine Signatur. Wie viele Leute können schließlich schon von sich behaupten einen signierten Ken Follett im Regal zu haben?

Mrz  10

[Cover Revelation] Die Seiten der Welt – Nachtland


Fischer und Kai Meyer haben heute das Cover zum zweiten Teil von Die Seiten der Welt, der den Untertitel Nachtland tragen wird, enthüllt. Mir persönlich gefällt es auf Grund der Farben und der besseren Erkennbarkeit der Motive sogar viel besser als das des Vorgängers, den ich hoffentlich in den nächsten Monaten endlich lesen werde. Aber seht selbst:

Mrz  05

[Rezension] Atlantia


Titel: Atlantia
Autorin: Ally Condie
Originaltitel: Atlantia
Erstveröffentlichung: 2014
Übersetzerin: Stefanie Schäfer

Wissenswertes

Atlantia ist der neueste Roman der us-amerikanischen Autorin Ally Condie, die nach ihrem Studium mehrere Jahre lang Englische Literatur unterrichtete, ehe sie sich nur noch dem Schreiben widmete. Bekanntheit erlangte sie hierzulande durch ihre Cassia & Ky Trilogie, deren Auftakt mehrfach ausgezeichnet und in über 30 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland hatte der dritte Teil es sogar auf Platz 2 der Spiegel Bestsellerliste geschafft.

Auf der Website des deutschen Verlages zum Buch findet sich zudem interessantes Zusatzmaterial, darunter zwei tolle Illustrationen der Unterwasserstadt von Benita Winckler.

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Feb  27

[Lesung] Kai Lüftner


Am 15. November 2014 fand in der Schwartzschen Villa in Berlin zum zwölften Mal das Steglitzer Literaturfest statt, in dessen Rahmen ich im Zuge meines Praktikums bei DAV die musikalische Lesung des Autors Kai Lüftner besuchte. Außerdem gibt es jedes Jahr eine Los-Tombola (1 Los kostet 50 Cent), bei der wieder viele tolle Bücher dabei waren, sogar für Erwachsene. Es gibt zwar auch viele Nieten, aber selbst für 10 Lose hätte man das Buch seiner Wahl im Laden noch lange nicht kaufen können. Ich bin später immerhin mit vier neuen Büchern nach Hause gegangen.

Vor der Lesung stellten mehrere, circa sieben Jahre alte Kinder erst einmal ihre Lieblingsbücher vor, wie es bei diesem Fest offenbar Brauch ist. Und es gibt wohl kaum etwas Liebenswürdigeres als die kindliche Begeisterung, mit der diese uns ihre ausgewählten Werke präsentierten. Kai Lüftner war selbst ebenfalls sehr angetan und forderte im Anschluss Applaus für die Kleinen ein.

Daraufhin folgte eine kurze Vorstellung des Autors sowie des ersten Teils seiner Serie Das Kaff der guten Hoffnung. Kai Lüftner wurde 1975 in Berlin geboren und war schon in vielen Berufsfeldern tätig. Heute ist er ein bekannter Kinderbuchautor und Musiker. Er sieht in der Tat ein bisschen wie ein Rocker aus, doch sobald er den Mund auf macht, merkt man sofort, dass sich hinter der Fassade ein sehr lieber Kerl verbirgt. Gemeinsam mit seiner Frau betreibt er gegenüber vom Rathaus Köpenick zudem ein eigenes Café mit dem Namen „Feine Dahme“, das sich aber noch bis Ende März in der Winterpause befindet. [Nachträgliche Anmerkung: Ich wollte mir das Café dieses Jahr sehr gern einmal ansehen, habe aber nun gelesen, dass es inzwischen leider geschlossen wurde bzw. nach der aktuellen Winterpause nicht wieder geöffnet wird. Schade.]

Kai Lüftner, der übrigens ganz wundervoll berlinert, kam gerade von einer langen Lesereise quer durch Deutschland zu Die Milchpiraten zurück. Deshalb sang er auch zuerst das wirklich lustige Milchpiratenlied. Selbstverständlich mussten alle mitsingen, manche Kinder kennen den Text scheinbar schon auswendig, und ihre beste Milchpiratenfratze zur Schau stellen, was selbst die Erwachsenen im Raum zum Lachen brachte. Wann immer wir nicht laut genug mitsangen, hörte er sofort auf zu singen, schließlich kam er extra aus dem Süden Berlins angereist. *lol* Mit großer Freude sangen wir also alle den Refrain, dann nur die Mädchen, dann nur die Jungen, dann wieder alle und dann gab es den „Applaus für euch selber“.

Zur Belohnung hat er danach den Anfang aus Das Kaff der guten Hoffnung – Jetzt erst recht! vorgelesen, mit einer tollen Mimik und Gestik. Er hat die Sätze sehr gut betont, mit verschiedenen Stimmen sowie in verschiedenen Lautstärken gesprochen und das insgesamt einfach großartig gemacht. Die Beschreibungen haben einen immer wieder zum Lachen gebracht und die Kinder schienen größtenteils total gefesselt und begeistert zu sein.

Weil die Kinder ihm so gebannt gelauscht haben, gab es gleich noch ein Lied und zwar eines aus seinem Album Rotz’n’Roll Radio. Natürlich sollten wir wieder mitsingen, aber dieses Mal waren die Wörter alle nur einsilbig, er denkt ja mit. *g* Seine Lieder machen Spaß und sind teilweise trotzdem lehrreich, auch wenn hier und da mal ein Schimpfwort enthalten ist.

Anschließend hat er weiter aus Das Kaff der guten Hoffnung – Jetzt erst recht! vorgelesen und brachte zwischendurch immer wieder lustige Sprüche à la „weiter geht’s nach der Werbung“.

Zum Abschluss trug er noch ein „pädagogisch wertvolles“ Lied vor: Furzipups, der Knatterdrachen. Kai Lüftner freute sich sehr, wenn Leute mit ihm im Rhythmus furzten *lach*, wobei hier natürlich nur das Geräusch gemeint war. „Applaus für alle, die sich getraut haben“.

Bevor es ans Signieren ging, hat der Autor seinen Lesern noch ein paar Fragen beantwortet. Er durfte sich den Illustrator für die Reihe selbst aussuchen und findet Dominik Rupp toll. Er schreibt seit 2011 Bücher und jetzt geht’s immer weiter – „nothing can stop me!“ Seitdem hat er neun Bücher geschrieben und das Feedback von Eltern ist eigentlich ziemlich gut. Aber er löscht alles negative auch sofort vom PC und haut nach Veranstaltungen schnell ab, damit er nichts Gegenteiliges zu hören bekommt. ;)

Als Zugabe sang er schließlich noch sein Lied „Was so alles doof is“, bei dem erneut unser Mitmachen gefragt war, sodass am Ende das ganze Publikum an den entsprechenden Stellen „is doof“ rief. Besonders süß und auffällig war ein kleiner Junge, der alle Lieder fehlerfrei mitsingen konnte. Später erfuhr ich, dass es sich dabei um den Sohn des Autors handelt, der, wie mir seine Mutter erzählte, zu manchen Veranstaltungen inzwischen nicht mehr mitkommen darf, weil er immer so begeistert und lautstark mitmacht. *schnief*

Feb  24

[Rezension] Paddington


Titel: Paddington
Autor: Michael Bond
Originaltitel: Paddington Bear
Erstveröffentlichung: 1998
Übersetzerin: Tatjana Kröll

Wissenswertes

Bei dieser Ausgabe von Paddington handelt es sich um ein Bilderbuch, illustriert von R. W. Alley, das das erste Abenteuer des Bären zeigt, den der britische Kinderbuchautor Michael Bond bereits 1958 ins Leben gerufen und nach dem gleichnamigen Bahnhof benannt hat. Seine Buchreihe wurde weltweit in über 40 Sprachen übersetzt.

Im vergangenen Jahr wurde die Geschichte von Paddington zudem sehr erfolgreich als Komödie für die Kinoleinwand mit bekannten Schauspielern wie Nicole Kidman, Sally Hawkins und Julie Walters adaptiert.

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